Laser gegen LED: Erste Wahl für Bildbearbeitung und Spiele

Königsklasse: Logitech MX 1000 und MX 510 im Mausvergleich

Am Anfang war die Kugel: Viele werden sich noch an ein intensives Gefühl der Erleichterung erinnern, als sie die ersten Mäuse mit optischer Abtastung in den Händen halten konnten - keine widerspenstigen und staubanfälligen Kugeln, keine Mechanik mehr. Stattdessen schießt eine Art Mini-Digitalkamera präzise Bilder von Schreibtischoberfläche oder Mauspad.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Präzision trifft Beschleunigung
  2. 2Anwender auf der Erbse: Zocker und Grafiker stellen hohe Ansprüche
  3. 3Erste im Ring: Logitech MX 1000 Laser Cordless Mouse
  4. 4Zur Sache, Mäuschen
  5. 5Ohne Schummeln: Dem Anfängerglück auf die Sprünge helfen
  6. 6Gegenspielerin: Logitech MX 510 Performance Optical Mouse
  7. 7Nur im Spiel ganz vorn
  8. 8Klarer Sieg ohne Verlierer

Derart ausgestattete Mäuse sind wahre Rechenkünstler: Ungezählte Bilder müssen in Sekundenbruchteilen verarbeitet und verglichen werden, erst dann entscheidet die Elektronik, in welche Richtung sich der Mauszeiger überhaupt bewegen soll. Für gewöhnlich erfolgt die Abtastung über einen Sensor mit integrierter Leuchtdiode, doch mit einer gewöhnlichen Maus haben wir es hier nicht zu tun:

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Präzision trifft Beschleunigung

Regelrechten Pioniergeist beweist Logitech mit der ersten Laser-Maus der Welt - der MX 1000 Cordless. Mit der 20-fachen Abtastleistung herkömmlicher Optik-Mäuse steht sie in Sachen Präzision noch allein und ungeschlagen auf weiter Flur. Was jedoch Auflösung und Bildverarbeitungsgeschwindigkeit angeht, kann nur ein einziges Exemplar gleicher Gattung mit ihr mithalten - die MX 510 Performance.

Obwohl noch mit der weit verbreiteten LED-Technik ausgestattet, hat auch sie anderen Mäusen etwas voraus: Sie kann mit bis zu 15-facher Erdbeschleunigung (15 G) betrieben werden - das ist fünf Mal so viel wie der raketenhafte Antritt eines Formel-1-Renners und immer noch etwa fünf G mehr, als der Pilot eines abstürzenden Düsenjets beim Betätigen des rettenden Schleudersitzes verkraften muss.

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Anwender auf der Erbse: Zocker und Grafiker stellen hohe Ansprüche

Wem das nützt? Eine berechtigte Frage, die wohl nur Hardcore-Spieler beantworten können - jene Spezies, für die 3D-Spiele weitaus mehr sind als ein kurzweiliger Zeitvertreib, ein perfekter Gamer-PC dem Heiligen Gral gleichkommt. Doch auf Präzision und Eingabekomfort legt auch eine andere Klientel großen Wert.

Für professionell wie privat sehr geschäftige Grafiker sind exakt arbeitende Eingabegeräte mindesten ebenso wichtig. Ob Freihandzeichnen oder Bildbearbeitung unter Gimp, Photoshop & Co. - krakelig gezeichnete Linien und schlecht ausgeschnittene Bilder kosten Zeit, Nerven und nicht zuletzt das Geld so manchen Arbeitgebers.

Erste im Ring: Logitech MX 1000 Laser Cordless Mouse

Zunächst möchten wir unsere erste Duellantin, die Logitech MX 1000 Laser Cordless Mouse vorstellen: In der auffälligen, mit silbernen Lettern und holographisch anmutender Folie versehenen Schachtel stecken neben der schnurlosen Maus die üblichen Verdächtigen: USB-Empfänger mit integrierter Ladestation, PS/2-Adapter, Installationsführer, Sicherheitshinweise und Werbeprospekt.

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