Live-Mitschnitte und Magazin
eMusic: Neues Konzept für Onlinedienst
Der Online-Musikdienst eMusic baut um. Heute soll das neue Design mit exklusiven Inhalten online gehen. Dabei will der einstige Pionier mit Live-Mitschnitten und einer Redaktion neue Kunden gewinnen. Seiner Lini treu bleibt eMusic bei seinen MP3-Songs. Die sollen nämlich nach wie vor im Kopierschutz-freien MP3-Format angeboten werden.
Scheinbar erhofft sich eMusic eine ganze Menge von einer eigenen Musikredaktion. Bereits vierzehn Mann wurden für die Redaktion eingestellt. Aber nicht irgendwer. Unter den Redakteuren finden sich bereits bekannte Schreiber vom Rolling Stone, der New York Times aber auch dem Radionetzwerk NPR. Sogar einen Pullitzer Preisträger kann eMusic vorweisen.
MP3s ohne Kopierschutz
Daneben soll der Indie-Dienst mit Live-Mitschnitten exklusive Inhalte bekommen. Bereits heute bietet eMusic etliche Mitschnitte von Indie-Künstlern an. Derzeit werden die Songs in drei unterschiedlichen Abonnements angeboten. Für 10 US-Dollar bekommt man bis zu 40 Songs, für 15 US-Dollar bis zu 65 Songs und für 20 US-Dollar bis zu 90 Songs im Monat. Momentan bekommt man bei Vertragsabschluss noch 50 Songs geschenkt. Die Songs kosten mit maximal 0,25 US-Dollar weitaus weniger als bei iTunes und Co.
eMusic unterscheidet sich von vielen kommerziellen Musikdiensten in erster Linie durch das Dateiformat. Anstatt auf kopiergeschützte WMA- oder AAC-Dateien zu setzen, bietet der Musikdienst MP3s an. Diese sind mit LAME (Version 3.92) enkodiert und besitzen eine variable Bitrate von 192 kBit/s. Das hat für Kunden des Dienstes einen Vorteil, da die Dateien ohne Konvertierung auf MP3-Playern genutzt werden können.
