Swinging Toblerone: iRiver iFP-890 und iFP-1090 im Test

Prost, Prost Kameraden

…drei, vier: An Formaten wurden vorher neben MP3 noch WMA-, ASF- und OGG-Dateien mithilfe von USB 2.0 auf die Player geschaufelt. Der iFP-890 bietet hier eine Bit-Rate von 32 bis zu 320 Kbps.

Songs in niedrigster Bit-Rate sind allerdings von so berauschender Qualität, dass es fast nur noch rauscht. EinZwo-Frontmann Dendemann kommt noch näselnder und verzerrter als dies ohnehin schon der Fall ist ans Ohr. Dann lieber zwei Gänge höher auf eine Bit-Rate von 256 Kbps geschaltet und die ganze Angelegenheit geht wesentlich klarer von der Hand.

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Apropos Klarer: Neben mir nimmt eine etwa zehnköpfige Trinkgesellschaft unter lautem Gebrüll das Sonnendeck in Beschlag. Ein Prosit der Gemütlichkeit jagt das Nächste und rheinische Fröhlichkeit bahnt sich ihren Weg unter meine empfindliche Haut. Dem kann und will ich mich natürlich nicht entziehen und fuchtele wieder eifrig in meiner Tasche rum, auf der Suche nach dem Lautstärkeregler.

Dieser bis zum Anschlag aufgedreht blendet zwar die Kegelbrüder aus, tötet aber gleichzeitig auch noch alle restlich verbliebene Höhrkraft. Bei voller Lautstärke kommen die mitgelieferten Sennheiser-Ohrstecker an ihre Grenzen und selbst bei niedrigstem Basslevel dröhnt und krächzt es gewaltig. Aber wer hört auch schon freiwillig auf dieser Lautstärke...

Aufnehmen ohne PC

Das mit blauem Hintergrundlicht beleuchtete Graustufen-Display stellt maximal vier Zeilen dar und ist gut ablesbar. Beim Betrieb werden so Titelnummer, Batterieanzeige, Titel- oder Restspielzeit, Tag-Infos wie Ordner- und Titelname, sowie Kompressionsrate und Equalizereinstellungen angezeigt.

Folgende Voreinstellungen des Equalizers sind möglich: Rock, Jazz, Classic, Ultra-Bass, Metal, XtremEQ und ein "3D-Raumklang". Beim vorgegaukelten Raumklang wirkt das Klangbild aber bei nahezu jeder Musikart äußerst schwammig und unwirklich. Der Player bietet aber umfangreiche Soundeinstellungen um sich seinen eigenen Lieblingsequalizer für jedes Genre zu basteln.

Über einen Line-In-Anschluss können externe Audioquellen ganz ohne PC auf das Gerät gezogen werden. Diese werden dann direkt in das MP3-Format umgewandelt.

Vor, zurück und rundherum

Der Player verfügt über umfangreiche Wiedergabemodi. So können Titel zum Beispiel nur kurz angespielt (Intro-Mode), variabel in Liedern vor- und zurückgespult werden (Study-Mode), oder eine zufällige Wiedergabe über ein oder mehrere Verzeichnisse gestartet werden. Sein großer Bruder steht dem iFP-890 übrigens in Sachen Equalizer und Wiedergabemodi in nichts nach.

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