IP-Telefone von Grandstream: Nicht hübsch, aber solide

Auf das Netzwerk kommt es an

Beide Geräte kosten rund 100 Euro - viel Geld also, für das man nicht viel mehr bekommt als die Möglichkeit, über das Internet zu telefonieren. Sie sind zu teuer, wenn man VoIP nur mal ausprobieren möchte; dazu sollte man auf ein Software-Telefon zurückgreifen. Wer aber ernsthaft VoIP nutzen und vom Computer unabhängig sein will, sollte die beiden Grandstream-Geräte in die engere Wahl nehmen - es gibt nämlich auch nicht viele andere Geräte auf dem Markt.

Der Adapter eignet sich für die Leute, die noch ein Telefon übrig haben und zu Hause kein kompliziertes Netzwerk eingerichtet haben. Wer nur mit einem Computer ins Internet möchte und ein externes Ethernet-Modem besitzt, dürfte mit dem HandyTone zufrieden sein.

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Wer ohnehin ein Telefon kaufen müsste oder ein kompliziertes Netzwerk unterhält, sollte lieber nach dem BT-101 greifen. Auch Einsteiger dürften es mit ihm leichter haben, denn die Einrichtung war hier besonders einfach.

Recht teuer, aber es gibt nichts billigeres

Die Grandstream-Geräte sind besser als sie aussehen, vor allem das BT-101 überzeugt von Anfang an. Die Schwierigkeiten bei der Einrichtung des HandyTone-Adapters lassen sich nicht erklären, offenbar kann man mit dem Gerät Glück oder Pech haben. Aber wenn es funktioniert, funktioniert es gut. Bei beiden Geräten sollte Grandstream die Konfigurationsoberfläche überarbeiten. Sinnvoll wäre hier eine Trennung von Grund- und Expertenfunktionen.

Trotz des verhältnismäßig hohen Preises bieten die beiden VoIP-Lösungen einen guten Gegenwert fürs Geld, denn das Telefonieren ist wesentlich komfortabler als mit einem Softphone. Und momentan sind die Preise für VoIP-Hardware noch hoch - siehe das Zyxel ePhone 2000W. Wer mehr Leistung möchte, muss sie teuer bezahlen. Einziger Trost: je populärer VoIP wird desto billiger werden die Geräte.