Zwei Geräte im Test
IP-Telefone von Grandstream: Nicht hübsch, aber solide
Netzwerk
Das eine sieht aus wie ein Telefon für Senioren, das andere wie ein eingelaufener Anrufbeantworter - das ist der erste Eindruck beim Auspacken der Grandstream-Geräte. Beim ersten handelt es sich um ein normales IP-Telefon, genannt "BudgeTone BT-101", beim zweiten um den "HandyTone 486", einen VoIP-Adapter.
Hübsch sind sie nun wahrlich nicht, aber besonders der HandyTone-Adapter hat es in sich. Mit ihm lässt sich jedes tonwahlfähige Telefon an einen Breitband-Internetanschluss anschließen. Außerdem ist er ein Internet-Router und bietet noch eine Fallback-Funktion: Falls der VoIP-Service mal ausfällt, telefoniert man automatisch über den herkömmlichen Telefonanschluss.
Installation: erstmal einfach
Das BudgeTone 101 ist schnell ausgepackt und angeschlossen: Mit dem beiliegenden Netzwerkkabel Telefon und Router verbinden, Netzteil einstöpseln, fertig. Standardmäßig versorgt sich das BT-101 selbstständig über DHCP mit einer IP-Adresse, der Betrieb mit einer festen IP ist aber ebenfalls möglich. Jetzt kann das Telefon über eine Browsermaske konfiguriert werden.
Die Web-Oberfläche zu Konfiguration bietet unzählige Einstellungsmöglichkeiten, von denen man aber nur den geringsten Teil ändern oder neu eingeben muss; von einigen Einstellungen lässt man am besten die Finger. Leider ist das Menü sehr unübersichtlich, da alle Einstellungen auf einer einzigen, langen Seite vorgenommen werden müssen.
Wenn die Zugangsdaten des VoIP-Anbieters eingegeben sind, muss das Telefon neu gestartet werden. Nach etwa dreißig Sekunden ist das Telefon einsatzbereit - das war einfach. Jetzt funktioniert das BT-101 an in jedem Netzwerk, das auf DHCP basiert und keine Zugangsbeschränkung hat. Weniger einfach war aber zunächst die Einrichtung des HandyTone-Adapters.
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