Wenn das Auto nach Afrika soll, aber das Geld nach London geht

Online-Autoverkauf: Der Afrika-Trick

Manchmal fragt man sich ernsthaft, wie naiv manche Zeitgenossen sind. Schließlich gibt es gewisse, sich ständig wiederholende Betrugsmaschen, bei denen normalerweise alle Alarmglocken klingeln sollten. Doch im Anbetracht schnellen Gewinns vergessen viele Menschen offensichtlich, dass niemand gerne Geld verschenkt.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Masche mit dem Online-Anzeigenblatt
  2. 2Scheck und weg
  3. 3London: Basis der Betrüger
  4. 4Nicht auf Drängeln reagieren
  5. 5Die Wahrheit über Afrika-Autohändler

Die Masche mit dem Online-Anzeigenblatt

Der Autoverkauf steht vor der Tür. Der alte Wagen soll einige Tausender kosten, ist aber insgesamt recht günstig, weil er bereits an manchen Stellen Lochfraß aufweist. Deshalb wählt man das Internet als Anzeigemedium der Wahl. Prompt meldet sich per Email ein Interessent, der vorgibt, das Auto haben zu wollen.

Die Rostlaube soll angeblich via London nach Benin verschickt werden. Der Käufer handelt nicht lange, sondern möchte direkt den angegebenen Preis bezahlen. Der vereinbarte Preis soll per Scheck vorab gezahlt und der Wagen in der Folgewoche abgeholt werden.

Werbung

Scheck und weg

Die Masche ist immer die gleiche, wie das BKA warnt: Der Scheck kommt per Post, ist aber viel zu hoch. Ehrliche Autoverkäufer lösen ihn ein und überweisen direkt danach den zuviel bezahlten Betrag an den Käufer. Dumm nur, dass der Scheck nicht gedeckt ist. Er platzt und die Bank fordert von dem Opfer das Geld zurück.

Das Resultat ist bekannt: Das Opfer bleibt auf dem zurücküberwiesenen Betrag sitzen und das Auto wird natürlich niemals abgeholt, der Betrüger ist plötzlich unauffindbar und macht sich ein schönes Leben mit den erbeuteten Summen. Und die sind hoch: Im dokumentierten Fall einer Österreicherin satte 8300 Euro.

Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Ist eine gängige Masche , Es nervt eigentlich sehr beim Online-Verkauf. Denke wenn man mit bisschen Verstand rangeht erkennt man soetwas frühzeitig. Leider gibt es noch...

Kommentieren