Portable-DSL macht DSL, WLAN und UMTS Konkurrenz.

Portable-DSL: DSL-Anschluss zum Mitnehmen

Mit einer DSL-Flatrate kann man unbegrenzt surfen, behaupten die Provider. Das stimmt nicht ganz: Die Grenze des DSL-Anschluss liegt meistens vor der Haustür. Selbst mit WLAN kann man mit seiner DSL-Flatrate in der Lieblingskneipe zwei Straßen weiter nichts anfangen - die Reichweite des Funknetzwerkes ist zu gering. Wer am Bahnhof oder im Restaurant surfen will, muss derzeit entweder per Mobilfunk oder WLAN-Hotspot surfen: In jedem Fall kostet surfen unterwegs extra.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Monatliche Kosten auf DSL-Niveau
  2. 2Einstieg bei Portable-DSL ist teuer
  3. 3Keine technische Verwandtschaft mit DSL
  4. 4Konkurrenz für DSL, WLAN und UMTS

Für alle die ihre Flatrate auch vor der Haustür nutzen wollen, könnte die Alternative Portable-DSL heißen: Mittels eines Modems von der Größe einer Zigarettenschachtel kann man sich im DSL-1000-Tempo von 1024 kbit/s Download- und 128 kbit/s Uploadgeschwindigkeit mit dem Internet verbinden.

Der tragbare Internetzugang von dem Unternehmen AIRDATA ist derzeit schon in Stuttgart und seit neuestem auch in Berlin-Mitte verfügbar. Mit der Mobilfunktechnologie will das Stuttgarter Unternehmen AIRDATA den Internetzugangsmarkt aufmischen: "Bis zum Frühjahr 2005 wollen wir in 30 bis 60 Großstädten in Deutschland Portable-DSL einführen", sagt Thomas Berkel von Airdata auf Anfrage von dsl-world.net.

Portable-DSL: DSL-Anschluss zum Mitnehmen

Monatliche Kosten auf DSL-Niveau

Die Preise für den tragbaren Zungang können sich mit denen eines normalen DSL-Anschlusses messen: Die monatlichen Anschlussgebühren betragen 24,95 Euro - für die dazugehörige Flatrate berechnen die Provider 19,95 im Monat. Um den Internetzugang zu ermöglichen, arbeitet Airdata mit den Providern NGI, DNS:NET und ISO-Media zusammen.

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