Verbraucherschützer kritisieren hohe Insel-Preise
MP3-Downloads: Briten sauer auf Apple
Eine britische Verbraucherschutzvereinigung hat eine offizielle Beschwerde gegen Apples iTunes-Preise eingelegt. Der Grund: Online-Musikfans in Großbritannien müssen rund 1,15 Euro pro Song zahlen. In Deutschland und Frankreich kosten die Downloads dagegen nur 99 Eurocent.
Nach Ansicht der britischen Comsumers Association verstößt Apple damit gegen EU-Bestimmungen, nach denen Händler ihre Produkte allen EU-Bürgern zu gleichen Konditionen anbieten müssen. Die Organisation hat daher eine offizielle Beschwerde beim britischen Verbraucherministerium eingereicht.
Herbe Umsatzverluste bei behördlicher Preissenkung
Apple ist sich jedoch keiner Schuld bewusst. Ein Sprecher der Firma erklärte dazu: "Das Wirtschaftsmodell jedes Landes hat einen Einfluss auf die Preisgestaltung unserer Downloads." CDs seien in Großbritannien ja auch teurer als beispielsweise in den USA.
Trotz des höheren Preises ist Großbritannien der bisher wichtigste Online-Musikmarkt im Ausland für Apple. So wurden in der ersten Woche nach Eröffnung des europäischen iTunes-Ablegers mehr als die Hälfte aller europäischen Songs im Königreich heruntergeladen. Eine behördlich verordnete Preissenkung könnte deshalb empfindliche Folgen für die Firma haben.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Musikdienst und Apple iTunes.
