Geld rausschlagen beim Wechsel
DSL-Tarif wechseln: Hardware bei eBay verhökern
Gerade den DSL-Tarif gewechselt und einen neuen Router bekommen. Der alte tut's aber noch, also den neuen gar nicht erst ausgepackt, sondern direkt fotografiert und bei eBay eingestellt. Gar nicht so schlecht, die Idee; und auch weit verbreitet: Rund 700 WLAN-Router tummeln sich im deutschen eBay-Angebot - Tendenz steigend.
Inhaltsverzeichnis
- 1Sankt eBay, mein Retter in Geldnot
- 2Neu muss es sein
- 3Reich wird man nicht
Beispiel D-Link DI-514: Ein WLAN-Router mit 11-Mbit-Standard ohne DSL-Modem, kein besonders aktuelles Modell also. In verschiedenen Online-Shops kostet er inklusive Versand rund 50 Euro; bei Lycos gibt es ihn für 0 Euro, wenn man zu Lycos-DSL wechselt. Allerdings kommen noch 9,80 Euro Versandkosten hinzu.
Sankt eBay, mein Retter in Geldnot
Bei eBay finden sich mehrere davon im Angebot, teiweise als Auktion, teilweise nur zum Sofortkauf. Neu sind die angebotenen Geräte jedoch nur zum Teil. Die Sofort-Kaufen-Preise bewegen sich zwischen 30 und 40 Euro, für 32,99 Euro wurden mehrere gebrauchte Router verkauft.
Eine der Auktionen, bei der ein DI-514 angeboten wird, startete bei einem Euro. Das Gerät ist neu, die Versankosten betragen 6,70 Euro. Über die eBay-Gebühren schweigt sich der Verkäufer aus. Die Auktion lief lediglich einen Tag; am Ende darf sich der Verkäufer über 30,50 Euro freuen.
Bei älteren Geräten sind also keine Mondpreise zu erwarten; 30 Euro sind aber auch Geld. Lediglich die Versandkosten des Providers für den Router und die eBay-Gebühren von zwei bis drei Euro sollte man einrechnen, da es bei eBay als unhöflich gilt, dem Käufer diese Gebühren aufzurechnen.


