Die Geschichte des Mehrkanalklanges

A/V-Serie: Dolby ist kein Schaf

Bereits 1950 konnte man das erste mehrkanalige Tonsystem im Kino bestaunen. Damals hatte man Angst, dass immer populärer werdene Fernsehen könne dem kommerziellen Kino den Rang ablaufen und in den Ruin treiben.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Rauschiger Raumklang
  2. 2Quadrophowas?
  3. 3In den 80er: Stereo zwischen pink und rosa
  4. 4Fünf plus eins
  5. 5Geschichtliche Übersicht des Surroundklanges

Etwas neues, außergewöhnliches musste her um die Menschen von der Flimmerkiste zuhause, zu den größeren Flimmerkisten in den Kinos zu locken. Das Schlagwort für audiophile Höchstleistung war damals "Stereo".

Während man sich zuhause mit zweikanaligen Stereosound zufrieden geben musste, startete der Klang im Kino gleich vierkanalig. Schon damals war das Stereoformat mehrkanalig ausgelegt. So waren gleich mehrere Kanäle für die Front-Seite, sowie mindestens ein Kanal für die rückseitige Beschallung vorgesehen.

Rauschiger Raumklang

Dieser hintere "Effekt-Kanal" diente schon damals für gelegentliche Ton-Specials. Da dieser Kanal aber noch längst nicht rauschfrei war, schalteten ihn einige Systeme bei Nichtgebrauch komplett aus.