Spieletaugliche TFTs im Test: Iiyama ProLite E511S vs. E481S

Spiele

Als synthetischen Schlierentest ziehen wir die "LCD Pixel Persistence" von PassMark zu Rate. Die von einem Bildschirmende zum anderen hastenden Quadrate ziehen erst ab 400 Pixeln in der Sekunde leichte "Geistereffekte" nach sich. Beim E481S treten sie zwar nur geringfügig, aber sichtbar stärker auf. So viel zur künstlichen Analyse - auf zum Praxistest.

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Für schnelle 3D-Shooter bescheinigen wir sowohl dem E511S als auch dem E481S uneingeschränkte Spieletauglichkeit. Sie absolvieren die Testläufe von Doom III, Quake III und Half-Life mit Bravour. Minimale Schlieren lassen sie lediglich bei hochkonzentriertem Hinschauen erkennen. Nichtsdestotrotz kommen sie dabei natürlich nicht an die Referenz eines Röhrenmonitors heran.

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Bei Strategiespielen wie Warcraft III erweisen sich beide Bildschirme als etwas "schmieriger": Muss der Ork-Kommandant beispielsweise schnell von einem Ende der Karte zum anderen sausen, um seine Mannen vor einer Invasion bösartiger Menschen zu retten, zieht das Bild deutliche Schleier nach sich. Je kürzer solche Ausflüge ausfallen, desto weniger stark fällt die unliebsame Erscheinung ins Gewicht.

Rasante Autorennen wie Need For Speed Underground, Mercedes Benz World Racing oder auch bei GTA Vice City wirken auf den großflächigen TFTs noch schneller als vorher - im negativen Sinne. Besonders im Hintergrundbereich sind Schlieren gang und gäbe und lösen beim unvorbereiteten Betrachter leichtes Schwindelgefühl aus.

Videos

Über die Wiedergabe von hochauflösenden DVD-Videos gibt es nicht viel zu sagen - so gut wie perfekt, lautet unser Urteil. Der von Explosionen und flotten Bildwechseln nur so strotzende WMV-HD-Trailer von Terminator 2 erstrahlt in prächtigen Farben, Schlieren Fehlanzeige.

Bei DivX-Dateien das gleiche Bild - hier muss der E511S dagegen mehr Interpolations-Arbeit leisten und stellt Videos bei gleichem Sichtabstand naturgemäß etwas gröber dar. Äußerst positiv macht sich an dieser Stelle die Sichtwinkelabhängigkeit bemerkbar. In diesem Punkt können sich beide Modelle die Bestnote einheimsen.

CRT gegen TFT - Wer schaut in die Röhre?

Zur Beantwortung dieser Frage verglichen wir den ProLite E511S mit dem Röhrenmonitor Vision Master Pro 454 (HM903DT B), ebenfalls von Iiyama stammend. Von der Presse oftmals als einer der besten Anzeigegeräte mit flacher Diamandtron-Bildröhre ausgezeichnet, soll er sich nun im Klassenkampf behaupten. Wie wir schnell feststellen, verzettelt er sich bei diesem Unterfangen gründlich:

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