Reaktionsfreudige Displays im Vergleich: 20,1 gegen 19 Zoll
Spieletaugliche TFTs im Test: Iiyama ProLite E511S vs. E481S
Benjamin Schnitzler
TFTs werden immer erschwinglicher, größer und schneller. Seit geraumer Zeit lassen sich sogar Spieler zum Kauf eines Flachbildschirms hinreißen. Beste Reaktionszeiten unter zehn Millisekunden, aber schlechtere Blickwinkel, bieten derzeit noch Modelle mit TN-Panel. Doch auch IPS-Monitore sind stark im Kommen. Wir haben zwei solche Vertreter des bekannten Herstellers Iiyama im grauen Alltag und bunten Spielebetrieb getestet.
Während beim 19-Zöller ProLite E481S bereits ein Jahr seit der Markteinführung verstrichen ist, ziert der 20,1-Zöller ProLite E511S erst ab diesem Jahr die Schreibtische. Bevor wir zum Test übergehen, stellen wir die wichtigsten technischen Daten unserer beiden Testexemplare hier![]()
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gegenüber.
Optik und Ausstattung
Zugunsten einer gediegeneren Optik und gegen einen TCO-03-Stempel entscheiden wir uns für die Varianten mit dem "B" wie "black" am Ende der Modellbezeichnung. Trotz der nicht zu verachtenden Bildfläche des E481S wirkt der E511S im direkten Vergleich und mit drei Zentimetern längerer Diagonale geradezu riesig. Die Tasten der Bedienfelder gleichen sich aufs Haar, was sich von der Gehäusefarbe jedoch nicht behaupten lässt.
Denn äußerlich hat der E481S-B klar die Nase vorn - wo der E511S-B ein sehr tiefes Dunkelbraun zur Schau trägt, glänzt er mit einem satten Matt-Schwarz. Entgegen der recht eleganten Farbgebung und einer blauen Status-LED wirken die Hüllen der beiden Flachmänner eher nüchtern und funktional. Aus den winzigen Lautsprechern dringt blecherner, aber noch halbwegs annehmbarer Sound, der mit zunehmender Lautstärke aber umso stärker verzerrt.
Mehr Funktionalität hätten wir uns für die Standfüße gewünscht. Eine Höhenverstellung gibt es bedauerlicherweise nicht, lediglich einen justierbaren Neigungswinkel nach oben oder unten (nur E511S). Dagegen ist die fehlende Pivot-Funktion für eine hochkante Darstellung noch zu verschmerzen, zumal sie in den wenigsten Fällen nennenswerte Vorteile mit sich bringt.
Zubehör und Bedienbarkeit
Beim mitgelieferten Zubehör beschränkt sich Iiyama aufs Nötigste - analoges VGA- und Stromkabel. Ersteres fällt beim E511S kürzer aus als das des E481S. Kein Problem - solange der Rechner nahe genug am Monitor steht. Auf der mitgelieferten CD befindet sich neben passenden Treibern auch noch ein Tool zur Kalibrierung des Bildschirms.
Dessen Funktionsumfang nimmt sich zwar eher bescheiden aus, reicht für den angedachten Zweck aber vollkommen aus. Sieben längliche Knöpfe an der Gehäusefront gewähren Zugang zu den Einstellungen. Die Menüführung gestaltet sich einfach; praktischerweise sind Einschaltknopf, Helligkeit, Kontrast, Auto-Konfiguration, Signalwahl sowie die Lautstärke der Mini-Lautsprecher ohne Umwege anwählbar. Leider fehlt eine Verstellmöglichkeit für die Einblendzeit des On-Screen-Displays (OSD).
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