Drahtloses VoIP-Telefon: Das will ich haben!

Telefonieren: Wie immer

Wie man telefoniert, dürfte ja hinlänglich bekannt sein, und genauso funktioniert es auch beim ePhone. Nummer eingeben, Ruftaste drücken, sprechen, auflegen. Auch ankommende Gespräche werden wie gewohnt geführt; das ePhone unterstützt auch die Rufnummernanzeige des Anrufenden.

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Die Bedienung ist etwas hakelig, was am kleinen Display und der leicht verwirrenden Menüstruktur liegt. Eine stärkere Trennung zwischen Telefonfunktionen und Grundeinstellungen wäre sinnvoll gewesen - schließlich gibt man nicht jeden Tag neue Providerdaten ein. An den Tasten muss Zyxel aber kräftig nachbessern: Das ePhone erkennt Eingaben nur dann, wenn man die Taste sehr feste drückt, und auch nur mit kurzen Pausen zwischen den Eingaben.

Sehr hilfreich ist das Telefonbuch, das sich über die Web-Oberfläche verwalten lässt. Darin können sowohl normale Telefonnummern als auch VoIP-Adressen abgelegt werden. Wie bei einem normalen Handy gibt es Ruflisten für abgehende, ankommende und verpasste Anrufe.

Die Sprachqualität wird in erster Line von der VoIP-Verbindung beeinflusst. Erst wenn man den WLAN-Empfangsbereich verlässt, stören Knattergeräusche sowie Hall und Echo das Gespräch. Ansonsten bewegt sich die Sprachqualität auf dem Niveau eines herkömmlichen Telefons.

Rauschen serienmäßig

Um Bandbreite zu sparen, werden bei VoIP in Gesprächspausen keine Daten übertragen - also auch kein Rauschen. Vielen kommt das beim telefonieren seltsam vor; es hört sich an, als wäre die Verbindung zusammengebrochen. Nettes Detail beim ePhone: Ein eingebauter Rauschgenerator vermittelt dem Benutzer eine konstante Tonverbindung.