RIM präsentiert neuen Blackberry
Mobile Computing: Push-Up-Brombeere als mobiler Postkasten
E-Mails unterwegs abrufen und beantworten - das ist die Stärke der Blackberry-Modelle. War die Technik bislang noch in einem etwas klobigen, unhandlichen Modell untergebracht, räumt der Hersteller nun auch mit diesem Nachteil auf.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger gleicht das nun vorgestellte Blackberry-Modell eher einem Smartphone als, wie sein Vorgänger, einem Organizer. Das macht das Gerät insgesamt handlicher und lässt es so schneller in der Tasche verschwinden.
Doppelbelegung für bessere Handlichkeit
Das Besondere des Blackberrys ist ein so genannter Push-Dienst für E-Mails. Bei diesem Dienst entfällt ein manuelles oder zeitgesteuertes Abrufen der Nachrichten. Der elektronische Postkasten ist so also stets mit unterwegs.
Das neue Konzept verlangt aber auch Zugeständnisse in Sachen Bedienkomfort. Hatten die Vorgänger noch eine komplette Tastatur, muss sich der aktuelle 7100t mit einer Doppelbelegung der Tasten begnügen. RIM verspricht jedoch durch die Software "SureType" eine Erleichterung bei der Texteingabe. Das Programm verfügt über ein integriertes Wörterbuch mit rund 30.000 Einträgen und schlägt dem Benutzer bei der Eingabe eines Wortes über Auto-Vervollständigen den Rest gleich mit vor.
Das Wörterbuch nimmt automatisch das gesamte Adressbuch in sein Vokabular mit auf, und ist zudem lernfähig. Oft benutzte Wörter welche sich nicht im Speicher befinden nimmt es automatisch in das Repertoire mit auf.
Mobiles Büro
Das Display verfügt über satte 65.536 Farben. Über die maximale Auflösung schweigt sich der Hersteller bislang aber noch aus. Neben E-Mail-Verwaltung bietet der Blackberry auch weiterhin Organizer-Eigenschaften wie Kalender, Adress- und Notizverwaltung.
Die weitere Ausstattungsliste liest sich gut: Quad-Band-Funktechnik sowie GPRS-Unterstützung, 32 Megabyte Flashspeicher, USB- und Bluetoothanschluss, polyphone Klingeltöne, Freisprecheinrichtung und USB-Anschluss.
Der Blackberry 7100t wird es ab Oktober zunächst nur in den USA geben. Dort wird er über die amerikanische Tochter von T-Mobile vertrieben. Daher wird es auch nicht mehr allzu lange dauern bis das Gerät hierzulande in den Läden steht. In den USA kostet das Gerät mit T-Mobile-Vertrag rund 200 Euro.
