Webspam-Blocker soll vor Spam schützen

Sicherheit: Webspam-Voodoo gegen Homepage-Spam

Das klassische Problem: Kaum ist die Website online, trudeln auch schon die ersten Spam-Mails ein. Verantwortlich dafür ist die Email-Adresse, die von sogenannten Spidern, automatischen Adresssammlern, eingesammelt und in die Datenbank eines Spammers aufgenommen wird.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Übersichtliches Fenster
  2. 2Sonst kaum Vorzüge
  3. 3Übersetzung statt Verschlüsselung
  4. 4Fazit: Ein Fall für den Heilpraktiker

Einmal in dieser Datenbank, ist es nur noch schwer möglich, die Mailadresse wieder spamfrei zu bekommen. Deshalb sollte noch vor dem ersten Upload des Online-Photoalbums darüber nachgedacht werden, wie die Mailadresse vor Spammern und ihren Spidern geschützt werden kann. Das Programm Webspam-Blocker von RegioDSL möchte dabei behilflich sein.

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Übersichtliches Fenster

Der rund 1,5 Megabyte große Download verspricht, Homepage-Mailkonten spamfrei zu halten. Möglich wird das durch eine "Verschlüsselung" der Email-Adresse im HTML-Quellcode, wie die Website das Programm großspurig bewirbt. Die Freeware soll auf diese Weise in der Lage sein, "unerwünschte Spam-Mails durch das Tarnen der Email-Adressen im Web-Auftritt" zu beseitigen.

Nach der Installation startet Webspam-Blocker mit übersichtlichem Ein-Fenster-Design. Zwei Tabs trennen die Hauptfunktionen, also die Kodierung der Email-Adresse, von den zusätzlichen Funktionen, beispielsweise der Kodierung ganzer HTML-Hierarchien. Bis hierhin also durchaus vielversprechend.

Sonst kaum Vorzüge

Auch die Bedienung ist einfach: Man gibt eine Email-Adresse ein, einen Betreff dazu und Webspam-Blocker spuckt einen auf den ersten Blick kryptischen Code in zwei Fenstern aus: Einmal als HTML-Link und einmal nur die Mailadresse im Textformat, kodiert, versteht sich.

Ein genauerer Blick auf den Code zeigt einen ganzen Haufen Zahlen und Doppelkreuze, die mit der ursprünglichen Email-Adresse eigentlich nichts mehr zu tun haben. Die Verschlüsselung war erfolgreich - oder etwa nicht? Nicht wirklich, denn ein genauerer Blick in die "verschlüsselte Emailadresse" zeigt nicht nur dem Experten, dass es sich beim Webspam-Blocker wohl eher um Voodoo als um ein hilfreiches Programm handelt.

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