DVB-H macht Handys zur Glotze

WM 2006: Tore, Musik und Filme auf dem Handy

Kommt man morgens in die U-Bahn, schauen alle Menschen verstört nach unten. Zum Glück bin nicht ich der Grund hierfür sondern jeder hat auf seinem Schoß im günstigsten Fall eine Zeitung, sehr oft aber auch ein Mobiltelefon liegen. Und die letzten Zeitungsleser könnten in Zukunft auch umsteigen. Dann nämlich, wenn DVB-H, ein spezielles digitales TV-Angebot für Handys, marktreif sein wird.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Nokia 7700 auf Empfang
  2. 2Samsung setzt auf T statt auf H
  3. 3Schnell da und schnell wieder weg

Seit Anfang Juli nehmen etwa 25 ausgewählte Berliner an einem Pilotversuch teil. Mit ihren Handys können sie fünf Fernsehprogramme auf ihr Display zaubern. Empfangen können sie unter anderem den Nachrichtensender N24, Eurosport und VIVA Plus.

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Nokia 7700 auf Empfang

Als Empfangsstation dient Nokias 7700. Der Finne hat mit normalen Mobiltelefonen nicht mehr viel gemeinsam - sämtliche Zifferntasten mussten einem Display weichen, welches in etwa die Größe einer Zigarettenschachtel hat. Bedient wird das Mini-TV, ähnlich wie ein Organizer, mit einem Stift. Klickt man damit auf einen Sender, so öffnet sich der Real-Player und auf dem Display erscheint das aktuelle Fernsehprogramm.

Laut ersten Tests ist das TV-Bild, dank des digitalen Übertragungsstandards, durchaus ansehlich. Leider lässt der Ton wohl noch etwas zu Wünschen übrig da das 7700 nur über einen kleinen Lautsprecher verfügt und die Rechenleistung hierfür noch zu schwach auf der Brust ist. Auch über Kopfhörer ist das Ergebnis nur bedingt besser.



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