So machen Sie ein lokales Netzwerk internetfähig
Die erste Ausbaustufe: DSL mit Modem und Router
Sascha Hottes
Ältere Geräte - vor allem die Hubs und Switches - haben dagegen einen bestimmten Uplink-Port. Wenn Sie diesen nicht für das Modem verwenden, können Ihre Rechner nicht darauf zurückgreifen.
Weiterhin benötigen Sie für diesen Anschluss ein spezielles Cross-Connect-Netzwerkkabel, auch genannt MDI-X. Das besondere Kabel entfällt wiederum, wenn der Verbindungstyp über einen Schalter am Gerät manuell veränderbar ist.
Rechner anstöpseln und einrichten
An Ihren frisch installierten Netzwerk-Knoten können Sie nun die PCs via Standard-Netzwerkkabel anschließen. Der Router lässt sich dann auch gleich über die mitgelieferte Software oder die Weboberfläche von diesen PCs aus konfigurieren. Je nach Betriebssystem sind danach keine weiteren Einstellungen nötig, um das Internet nutzen zu können. Möglicherweise verlangt nur noch der Browser nach Einstellungen für den Internetzugang.
Hubs und Switches dagegen verwalten den Datenverkehr nicht, sie leiten alles vom Modem zum PC und umgekehrt eins zu eins weiter. Deshalb muss auf jedem Rechner, dem der Internetzugriff ermöglicht werden soll, eine DFÜ-Verbindung oder eine Zugangssoftware eingerichtet werden. Empfehlenswert ist auch eine Firewall, denn darüber verfügen die alten Netzwerkknoten im Gegensatz zu den neueren Routern auch nicht.
Sind einmal alle Rechner angeschlossen, kann es losgehen. Neben dem Internet stehen Ihnen auch die Netzwerkfunktionen (weiterhin) zur Verfügung. Sobald Sie aber im Garten surfen oder arbeiten möchten, oder nur ein Gerät installieren wollen, benötigen Sie einen Router mit integriertem Modem und WLAN - Eine Anleitung dafür folgt in Kürze. Familie Breitwerk ist aber ersteinmal zufrieden.
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