Falsche Rufnummern vortäuschen

Sicherheit: Bei Anruf Privatdetektiv

Das Telefon klingelt. Ein kurzer Blick auf das Display: Mausi! Doch am anderen Ende meldet sich nur ein Privatdetektiv, beauftragt nicht von Mausi, sondern von der eigenen Ehefrau. Der Seitensprung ist aufgeflogen. Aus mit der Maus.

Doch wie kam der Privatdetektiv nur an Mausis Handy? Unter die Diebe gegangen ist er jedenfalls nicht. Beim US-amerikanischen Dienst Star38.com musste er lediglich seinen Namen, seine Telefonnummer und die Nummer angeben, die auf dem Display erscheinen soll. Ach ja, bezahlen muss er natürlich auch noch.

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Erlaubt oder nicht erlaubt?

Der Dienst wird erst am Mittwoch starten und soll einiges Geld in die Kassen bringen, daher hält sich der Anbieter bedeckt, mit welcher Technik die falsche Rufnummer angezeigt wird, Star38.com baut aber in jedem Fall zwei Verbindungen auf: eine zum Anrufer und eine zum Angerufenen.

Wenn das technisch so einfach geht, bräuchte die Ehefrau eigentlich auch den Privatdetektiv gar nicht, um den Fremdgänger in flagranti zu erwischen. Doch Star38.com wird die Anmeldungen überprüfen und nur Privatdetektive und Inkassobüros freischalten. Ob dieser Dienst nach US-Recht zulässig ist, ist derzeit noch strittig.