Ford tut's - Warum nicht Microsoft?
Sicherheit: Rückrufaktion für fehlerhafte Windows-Systeme gefordert
Das größte Windows-Update aller Zeiten. Und das Beste. So jedenfalls beschrieb Microsoft das aktuelle Service Pack 2 für Windows XP. Aufräumen sollte es mit den Sicherheitsproblemen, die Windows XP seit seiner Einführung nachhängen. Und endlich dafür sorgen, dass Windows XP auch ohne den Schutz durch Produkte von Fremdanbietern ins Internet gehen kann, ohne sich binnen 20 Sekunden einen Wurm einzufangen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Sicherheitsalptraum trotz Service-Pack
- 2Rückrufaktion von Microsoft
- 3Gesunde Alternativen wählen
- 4Erstmal abwarten
So weit, so gut. Doch jetzt melden sich die Experten zu Wort und warnen vor dem Service Pack 2. So spricht sich der Amerikaner Al Fasoldt in seiner Technik-Kolumne im Online-Magazin Syracuse.com klar gegen die Installation des neuesten Windows-Updates aus.
Sicherheitsalptraum trotz Service-Pack
So bezeichnet er Windows XP recht treffend als einen "Sicherheits-Alptraum". Das Service Pack 2 sorge zwar für Abhilfe, sei aber wahrscheinlich ebenso Bug-verseucht wie das Hauptsystem. Diese Fehler müssten allerdings erst einmal gefunden werden.
"Ich glaube, Microsoft sollte für das fehlerhafte Design von Windows die volle Verantwortung tragen und jede Kopie von Windows, die jemals verkauft wurde, zurückziehen. Käufer sollten dafür ein stabiles und sicheres Betriebssystem zurückbekommen."
Rückrufaktion von Microsoft
Diese Ansicht ist natürlich recht extrem und wird garantiert niemals von Microsoft erfüllt. Diese Ansicht teilt auch Fasoldt, doch stellt er die berechtigte Frage, warum dann Automobilhersteller ständig Rückruf-Aktionen starten. Möglicherweise wegen Sicherheitsproblemen, aber die hat Windows XP ja auch. Mit dem Unterschied, dass ein Wurm anders als eine defekte Bremsanlage keine Gefahr für Leib und Leben darstellt.
Jedenfalls nicht direkt. Denn es gibt bestimmt eine nicht unerhebliche Zahl an Anwendern, gerade in den USA, die cholesterinhaltigen Nahrungsmitteln nicht abgeneigt sind, dafür aber beim zehnten Windows-Crash in der Woche gerne mal ausrasten und danach mit einem Herzinfarkt zu Boden gehen.
