Welche Kombination aus Anschluss und Kabel liefert das beste Bild?

Special: Kabel und Anschlüsse zum perfekten Heimkino-Bild

Wie wäre es mit einem kleinen Test: Fragen Sie den Saturn- oder Mediamarkt-Mitarbeiter doch mal nach dem Unterschied zwischen DVI und HDMI. Und so ganz nebenbei kann er Ihnen sicherlich auch den Unterschied zwischen FBAS und Composite Video erläutern. Kann er nicht? Keine Angst, wir lassen Sie auf dem Weg zu einem guten Bild in Ihrem Heimkino nicht alleine.

Special: Kabel und Anschlüsse zum perfekten Heimkino-Bild

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Composite Video
  2. 2S-Video
  3. 3RGB
  4. 4YUV / Komponentenverbindung
  5. 5SCART
  6. 6DVI
  7. 7HDMI

Nachdem wir bereits hier auf die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten der Audiosignale eingegangen sind, stehen nun die passenden Videoanschlüsse auf dem Plan. Diese hängen natürlich von der jeweiligen Hardware und deren Ein- und Ausgänge ab. Eine allgemein gültige Reglung welcher Anschluss mit welchem Kabel für den eigenen Anspruch (und Geldbeutel) der richtige ist, kann hier natürlich nicht gegeben werden. Aber mit ein wenig Mut zum Ausprobieren wird jeder sein optimales Videobild bekommen.

Composite Video

Der simpelste und bekannteste Videoanschluss ist Composite Video. Diese Schnittstelle wird häufig auch als FBAS bezeichnet. Bei älterer Hardware ist auch noch die Bezeichnung "Video" anzutreffen. Meistens ist sie durch die gelb markierte Cinch-Buchse zu erkennen. Composite bedeutet soviel wie "alles auf einmal" und damit ist schon klar, dass sämtliche Videosignale wie Helligkeits-, Farb- und Synchroninformationen über ein einziges Kabel übertragen werden.

Special: Kabel und Anschlüsse zum perfekten Heimkino-Bild

Doch gerade dies lässt diese Verbindungsart im Vergleich zu den Alternativen in einem schlechten Licht erscheinen. Die Störanfälligkeit ist deutlich höher, und die Qualität nicht sonderlich gut. Allerdings kann bei keinem der hier vorgestellten Anschlussmöglichkeiten die Übertragungsqualität mit einem guten Kabel so deutlich verbessert werden, wie mit einem guten Composite-Kabel. Diese sind besonders abgeschirmt aber kosten dementsprechend auch Einiges. Für einen Meter muss man um die 30 Euro kalkulieren.

FBAS-Kabel sollten nur verwendet werden, um alte VHS-Bänder von einem entsprechenden Rekorder so gut wie möglich wiedergeben zu können. Ansonsten empfehlen sich andere Anschlussmöglichkeiten.