Ausprobiert: Audiojack im Test

Der Videorecorder für die Ohren

Zusätzlich zu dem klassischen Aufnahmemodus bietet Audiojack noch die Möglichkeit, die Radiostationen ganz normal anzuhören. Wenn dann ein Titel gefällt, klickt man einfach kurz auf den Sofort-Aufnahme-Knopf - und der gesamte Song wird auf der Festplatte abgespeichert. Das klappt selbst, wenn bereits ein paar Minuten vergangen sind. Eine tolle Möglichkeit, sich seine Lieblingshits aus dem Netzradio zu picken.

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Dazu bietet Audiojack in der Aufnahmesektion noch die Möglichkeit, das Mitschneiden von Sendungen von vornherein zu planen. Allerdings kann dabei immer nur eine Sendung gleichzeitig berücksichtigt werden. Fans regelmäßiger Netzradio-Sendungen kommen hier also kaum zu Kosten. Interessanter ist dagegen die Möglichkeit, die Aufnahme automatisch mit einem Filter zu begrenzen. So kann man beispielsweise eingeben, nur die Titel eines bestimmten Musikers aufnehmen zu wollen. Wer mit solch einem Filter über längere Zeit auf Empfang bleibt, kann sich so ganz automatisch die eigene Wunschkollektion zusammenstellen.

Per Hand nachhelfen

Klappt dann doch mal eine Aufnahme nicht ganz so wie erwartet, dann lassen sich die Dateien mit dem integrierten Audioeditor zurechtschneiden. Dieser lässt sich zwar kaum mit Profi-Audiobearbeitungssoftware vergleichen, beherrscht aber alle Grundfunktionen einwandfrei. So kann man in Songs herumschnipseln, die Lautstärke angleichen (normalisieren), Ein- und Ausblenden und dergleichen mehr. Bemerkenswert: Audiojack kann Songs nicht nur als MP3s und WAV-Dateien abspeichern, sondern auch in einer ganzen Reihe von anderen Formaten - darunter auch Windows Media und Ogg Vorbis.

Zusätzlich bietet das Programm die Möglichkeit, Dateien von einem Format ins andere zu konvertieren. Dabei kann man auch gleich eine ganze Reihe von Dateien mit einem Schlag konvertieren - für Netzmusik-Liebhaber ein angenehmes Extra.