Tutorial: Das optimale Passwort
Sprechen Sie Kisuaheli?
Deshalb ist es empfehlenswert, sich einen Satz mit einer beliebigen Anzahl von Wörtern auszudenken und deren Anfangsbuchstaben als Passwort zu benutzen. Den Satz kann man sich gut merken, aber heraus kommt ein Zufalls-Passwort. Der Satz "Mein Pferd Hucki ist mein bester Freund auf der ganzen Welt" ergäbe dann das Passwort "MPHimbFadgW", eine Zufallskombination, die nichtmal in einem Kisuaheli-Wörterbuch zu finden sein dürfte.
Wenn es dann aber doch ein Echt-Wort sein soll, kann man es mithilfe von Sonderzeichen zu einem Zufalls-Passwort machen, so wie es bereits viele Spammer in den Betreffzeilen tun, um ihre Werbung an den Filtersystemen vorbeizuschleusen: Statt des ohnehin zu kurzen Wortes "Viagra" vielleicht einfach mal "/i@gr@" probieren, das ist leicht zu merken, aber schwer zu erraten.
Sonderzeichen-Magie
Zusätzlich zu dieser manuellen Methode, Passwörter zu erstellen, gibt es natürlich auch im Internet die Möglichkeit, Passwort-Generatoren einzusetzen: Sie erstellen ein völlig zufälliges Passwort mit beliebiger Länge und einstellbaren Zeichen.
Der Nachteil dieser Passwörter ist natürlich, dass sie sehr schwer zu merken sind und irgendwo notiert werden müssen, was die Sicherheit im Zweifelsfall wieder negiert, der Notizzettel könnte ja in die falschen Hände gelangen, im Gegensatz zu einer Kopfnotiz.
Vorsicht bei Passwort-Generatoren
Der Einsatz eines Passwort-Generators empfiehlt sich deshalb nur bei Passwörtern, die selten eingegeben werden müssen, zum Beispiel für den Zugang zu einem kabellosen Netzwerk. Dort können sie auch jederzeit wieder durch ein Router-Reset gelöscht werden, falls doch mal eine Frühform des Alzheimers Verwirrung im Kopf gestiftet hat.
