Passwörter richtig erstellen
Tutorial: Das optimale Passwort
Michael Knott
Erhöht man die Passwort-Länge, kann erhöht sich die Anzahl der Möglichkeiten erheblich. Angenommen, es gibt 100 Zeichen in der Zeichentabelle, dann ist sind bereits bei einem zweistelligen Passwort nicht mehr 100, sondern 10.000 Möglichkeiten vorhanden. Bei einem dreistelligen Passwort wären es schon eine Millionen Möglichkeiten und so weiter.
Brute Force ausschließen
Je länger also das Passwort ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ein Hacker sich per Rechenkraft Zugang zu dem passwortgeschützten Bereich verschafft. Eine einfache Formel ist die Anzahl der möglichen Zeichen hoch die Anzahl der Stellen im Passwort.
Ein guter und oft empfohlener Wert für die eine Passwort-Minimallänge sind acht Zeichen. Bei einer Zeichentabelle von 100 Zeichen ergäbe sich damit bereits die gigantische Summe von 100^8 = 10.000.000.000.000.000 Möglichkeiten, die ein Hacker durchprobieren müsste, um per Brute Force an das Passwort zu gelangen.
Probelauf mit 16 NullenMit einer solch gigantischen Anzahl von Möglichkeiten ist auch ein PC längere Zeit beschäftigt, zumal er die ausgewürfelten Kombinationen ja auch ausprobieren muss. Das dauert. Und je länger das Passwort ist, desto geringer ist die Chance, dass es sich ein Hacker auf diese Weise ergaunert.
Genau aus diesem Grund ist es auch so wichtig, keine vollen Wörter als Passwort zu verwenden, bei denen muss ein Hacker nämlich nicht kombinieren, sondern einfach eine Datenbank durchgehen. Und selbst alle Sprachen der Welt zusammen haben nicht so viele Buchstabenkombinationen wie ein achtstelliges Zufalls-Passwort. Das Resultat: "Echtwörter" können wesentlich schneller geknackt werden.
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