Passwörter richtig erstellen
Tutorial: Das optimale Passwort
Die Sache mit den Passwörtern ist heikel. Und schwierig, wenn man in Ermangelung an Kreativität solch offensichtliche Wörter wählt, die jeder schnell über Facebook recherchieren kann. Dabei sollte das Passwort doch vor allem eines sein: sicher. Netzwelt fasst zusammen, worauf bei der Wahl des richtigen Passwortes zu achten ist - und welche typischen Fehler man unbedingt vermeiden sollte.
Inhaltsverzeichnis
- 1Frauen, Männer und Haustiere
- 2Default: Dein Fehler!
- 3Je länger, desto besser
- 4Duden-freie Zone
- 5Sprechen Sie Kisuaheli?
- 6Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen
- 7Digitaler Schlüsselbund
- 8Passwort-Recycling vermeiden
- 9Nichts hält für die Ewigkeit
Frauen, Männer und Haustiere
Gnadenlos wird der Name des Hundes oder der Freundin zweckentfremdet. Unter den beliebtesten Passwörtern sind zahlreiche Frauen- und Männernamen. Paris Hilton benutzte den Namen ihres Hundes Tinkerbell als Passwort. Bis der Account gehackt wurde.
Alternativ wird gerne der Mädchenname der Mutter, der eigene Geburtstag, Hochzeitstag oder der liebste Urlaubsort genutzt. Und wer nun gar nicht kreativ ist, verwendet als Passwort einfach seinen Benutzernamen. Und wenn die Passwörter dann noch auf einem Zettel notiert neben dem Rechner liegen, ist sowieso alles zu spät.
Damit lädt man Hacker herzlich ein, direkt durch das weit geöffnete Scheunentor zu spazieren. Gerade bei Ebay- oder E-Mail-Accounts kann das sehr unangenehm werden.
Man kann sich aber schon schützen, indem man eine einfache Regel befolgt: niemals das naheliegendste Passwort verwenden! Das ist zwar einfach zu merken, aber eben auch relativ einfach zu knacken. Viele versuchen deshalb, das Passwort per Groß- und Kleinschreibung zu tunen und machen aus "mausi" einfach "MaUsI". Ebenfalls beliebt: Zahlen anhängen. "Mausi23" oder "Jesus0815". Das sind zwar beides Schritte in die richtige Richtung, die das Knacken erschweren, aber längst nicht die Optimallösung.


Steganos bietet mit dem Passwort-Manager 12 ein praktisches Werkzeug, das Nutzern die Verwaltung von Dutzenden Online-Konten und deren Zugangsdaten erleichtert. Im netzwelt-Test muss es zeigen, was es kann.
Googles Chrome soll einen eigenen Passwort-Generator erhalten. Nutzer können einem vorgeschlagenen Passwort zustimmen, der Rest sei normales Passwort-Management.
Einfache Passwörter lassen sich zwar leichter merken, bergen aber auch ein großes Sicherheitsrisiko. Dennoch ist das beliebteste Zugangswort in vielen internationalen Unternehmen "Password1", wie eine aktuelle Studie ergab.
Passwörter sind praktisch, sichern sie doch unsere Privatsphäre. Sie sind aber auch nervig, denn wir müssen sie uns merken. Dieser Kommentar fasst Freud und Leid zusammen und zeigt mögliche Änderungen für den Umgang mit dem Passwort in der Zukunft.
Nachdem einige Passwörter aufgetaucht sind, hat Last.Fm vorsichtshalber sämtliche Nutzer aufgefordert, ihr Kennwort zu ändern. Der Vorfall wird derzeit noch untersucht.
Offenbar ist der Passwortdiebstahl bei dem Business-Netzwerk LinkedIn weniger schlimm als befürchtet. Nur eine kleine Anzahl der 6,5 Millionen aufgetauchten Passwörter seien entschlüsselt worden.
Viele Accounts benötigen auch viele verschiedene sichere Passwörter. Netzwelt hat ein paar Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, welche zu erstellen, die gleichzeitig leicht zu merken sind.





Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeDanke für denn beitrag war sehr hilfsreich.
...und diese Passwortwiederherstellung der Anbieter ist oft so richtig unter aller Kanone. Oder unsere Passwörter werden dort bei ihm unverschlüsselt oder minimalst gehasht gespeichert.
Bestimmt ist man mit einem guten Passwort schon einen Schritt weiter, als mit der Namen der Freundin oder des Haustieres. Wenn aber die Funktionen zur Passwort-Wiederherstellung seitens des Anbieters unsicher...