Passwörter richtig erstellen
Tutorial: Das optimale Passwort
Passwörter sind oft die einzige Sperre, um zu verhindern, dass sich Dritte Zugang zu den eigenen Daten verschaffen. Sei es das Email-Konto, der Ebay-Account oder schlicht der eigene Rechner: Ein Passwort sorgt für Sicherheit. Allerdings nur, wenn es gut gewählt ist.
Inhaltsverzeichnis
- 1Frauen und Haustiere
- 2Je länger, desto besser
- 3Brute Force ausschließen
- 4Probelauf mit 16 Nullen
- 5Sprechen Sie Kisuaheli?
- 6Sonderzeichen-Magie
- 7Vorsicht bei Passwort-Generatoren
Gut gewählt, das bedeutet vor allen Dingen nicht, dass das Passwort leicht zu erraten ist. Genau das ist aber das Problem vieler Nutzer: Sie verwenden Passwörter, die sie sich leicht merken können. Da wird gnadenlos der Name des Hundes oder der Freundin verwurstet, wenn nicht sogar der eigene, sofern ein Mangel an Haustieren, Frauen und sozialen Kontakten besteht.
Frauen und Haustiere
Auch sehr beliebt: Das Passwort ist das gleiche wie der Benutzername. Solche Passwörter sind natürlich leicht zu erraten und der Benutzeraccount, wie auch immer geartet, steht Hackern offen wie ein Scheunentor. Gerade bei Ebay- oder Email-Accounts kann so etwas sehr unangenehm werden. Und wenn die Passwörter dann noch auf einem Zettel notiert neben dem Rechner herumfliegen, ist sowieso alles zu spät.
Das falscheste Passwort ist immer das Naheliegendste. Das ist zwar einfach zu merken, aber eben auch relativ einfach zu knacken. Deshalb versuchen viele, das Passwort per Groß-Kleinschreibung zu tunen: Aus "mausi" wird "MaUsI". Ebenfalls beliebt: Das Anhängen von Zahlen. "Mausi23" oder "Jesus0815". Das sind zwar beides Schritte in die richtige Richtung, die es Hackern schwerer machen, aber noch nicht die Optimallösung.
Je länger, desto besser
Doch wie sieht sie aus, die Optimallösung? Grundsätzlich gilt: Je länger das Passwort, desto besser. Das erschwert Brute-Force-Methoden. Wenn das Passwort beispielsweise nur aus einem Zeichen besteht, braucht der Hacker nur sämtliche Zeichen aus der Zeichentabelle ausprobieren - nach spätestens 200 Versuchen ist er "drin". Per Computer ist so etwas binnen weniger Sekunden durchprobiert.
