Bezahlbare Doom-3-Beschleuniger von Nvidia

Gehobene Mittelklasse: GeForce 6600 GT

Kaum haben die beiden großen Grafikchip-Hersteller die Rangelei im High-End-Segment hinter sich, geht Nvidia in der Mittelklasse auf Konfrontationskurs mit ATi. GeForce 6600 GT und 6600 sollen trotz höherem Preiswert ausreichend Beschleunigung für Doom 3 bieten und die Radeon X600 auf die hinteren Plätze verweisen.

Gehobene Mittelklasse: GeForce 6600 GT

Die Benchmark-Ergebnisse im aktuellen id-Shooter klingen vielversprechend: 42 Bilder pro Sekunde sollen die Mainstream-GPUs unter "High Quality" erzielen - bei 1.024 mal 768 Pixeln, 32 Bit Farbtiefe, vierfachem Anti-Aliasing und achtfacher anisotroper Filterung. Alternativ lässt sich die Auflösung bei gleichbleibender Bildrate auch auf 1.600 mal 1.200 bei 32 Bit hochschrauben.

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GeForce 6800 auf Diät

Zur hohen Leistung trägt in erster Linie die gute Erbanlage bei - die Nähe zum Flaggschiff GeForce 6800. Acht statt 16 Render-Pipelines versprechen zwar etwas weniger, aber dennoch ausreichend 3D-Geschwindigkeit. Weiterhin profitieren besonders Shader-intensive Titel wie Doom 3 von UltraShadow II und Shader Model 3.0.

Nvidias Vergleich mit der X600 XT von ATi hinkt jedoch - bei derselben Speicherbandbreite von 128 Bit bietet diese lediglich vier Pipelines, bessere Ergebnisse sind vorprogrammiert. Näher liegt hier ein Vergleich mit der Radeon-9800-Serie, die über die gleiche Anzahl von Pipelines, aber AGP 8x statt PCI Express x16 verfügt.

Appetitzügler: Weniger Stromhunger dank 0,11 Mikron

GeForce 6600 GT und 6600 kommen erfreulicherweise ohne zusätzliche Stromanschlüsse aus, was unter anderem auf das erstmals angewandte Herstellungsverfahren in 0,11 Mikron zurückzuführen ist. Bei der mit 128 Megabyte GDD3-Speicher ausgestatteten GT-Variante ist sogar ein SLI-Duett mit einer zweiten Karte möglich, ohne GT-Kürzel nicht. Speicher und Grafikprozessor gehen mit jeweils 500 Megahertz recht taktvoll zu Werke.

Gehobene Mittelklasse: GeForce 6600 GT

Unter der Bezeichnung GeForce 6600 bieten die neuen Mainstream-Chips lediglich 128 Megabyte DDR-Speicher bei sonst unveränderter Architektur. Taktraten und genaue Preise gibt Nvidia für das Einstiegsmodell noch nicht an. Dafür sind mit 229 Euro für die 6600 GT ungefähr 80 Euro mehr angesetzt, der Verkaufsstart fertiger 3D-Beschleuniger ist für Ende September geplant. Ob und wann AGP-Versionen auf den Markt kommen, bliebe laut Nvidia den Grafikkartenproduzenten selbst überlassen.

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