Privacy Watch: Wenn Linux den Mac angreift
Homogene Struktur fehlt
Jobs und Gates können Linux nicht leiden
Interessanterweise scheint Steve Jobs Linux gegenüber eine ähnliche Abneigung zu haben wie Bill Gates. Im Gegensatz zu Microsoft setzt Apple zwar gerne OpenSource-Technologie ein, weigert sich aber genau wie Microsoft beharrlich dagegen, eigene Innovationen der OpenSource-Gemeinde zur Verfügung zu stellen.
So ist bisher keine von Apple zertifizierte Software im Umlauf, die die iTunes- und iPod-Technologie auf Linux verfügbar macht. Dennoch hat Linux auf dem Desktop einen entscheidenden Vorteil: Es ist plattformunabhängig, kann also beispielsweise auch auf einem Mac installiert werden.
Dadurch kann es sich problemlos als System-Alternative zu Windows und Mac OS X etablieren. Dummerweise gibt es noch einige Unzulänglichkeiten, die eine homogene Linux-Welt verhindern: Die beiden großen Anbieter SuSE und RedHat setzen beispielsweise auf unterschiedliche Paketverwaltungssysteme zur Installation von Software.
Zudem hat Linux Probleme mit dem einheitlichen Look and Feel. Im Gegensatz zu Windows oder Mac OS X kann jeder Entwickler seine Software schreiben, wie ihm der Kopf steht. Das macht die Anwendung des freien Betriebssystems überaus kompliziert für Einsteiger, ein Bereich, in dem Mac OS X und Windows klar punkten können.
Zahlen sind nur Zahlen
Letztendlich wird die Zeit entscheiden, ob OS X als erste Alternative zu Windows von Linux abgelöst werden kann. Betrachtet man Märkte wie China und Russland, werden die meisten Rechner bereits mit Linux ausgeliefert. Allerdings werden die meisten auch direkt mit Windows bespielt, auch wenn es sich dabei oft nur um Raubkopien handelt.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X, Apple iPod und Apple iTunes.
