Linux soll Mac OS X ablösen
Privacy Watch: Wenn Linux den Mac angreift
Bisher galt Linux als die einzig wahre Windows-Alternative. Dumm nur, dass dieses System - bitte altes Gemüse wurfbereit machen, liebe Linux-User - selbst für eingefleischte Windows-Kenner oft ein Buch mit sieben Siegeln war. Deshalb war und ist wohl der Mac die einzige echte Alternative zu Windows, verfügt er doch über eine hohe Usability trotz seines Unix-Systems.
Inhaltsverzeichnis
- 1Lebensraum Server-Farm
- 2Erfolgreicher Löwe Windows
- 3Auf den Desktop
- 4100.000 Linux-Rechner im Quartal
- 5Apple setzt eher auf Musik als auf Rechner
- 6Homogene Struktur fehlt
- 7Zahlen sind nur Zahlen
Lebensraum Server-Farm
Natürlich hat Linux sich in der Vergangenheit seinen Lebensraum gesichert. Dieser bestand allerdings eher aus Server-Farmen als aus Spiel- und Arbeitsrechnern. Mac OS X hingegen zog seit seiner Einführung vor etwa 3 Jahren in mehr und mehr Haushalte ein, von der Studentenbude über Vatis Arbeitszimmer bis hin zu Agenturen und Designstudios, ohnehin der natürliche Lebensraum eines Macs.
Sicherheitstechnisch schenken sich Linux und OS X kaum etwas. Sowohl OS X als auch Linux gelten als sicher, im Server-Betrieb scheint sogar Mac OS X einen gewissen Vorteil für sich verbuchen zu können. Dabei darf man aber nicht vergessen, das fast alle Viren und Würmer ausschließlich für Windows gebaut werden. Nicht, weil Unix-Systeme keine Schädlinge zulassen, sondern weil es sich im Sinne der besten Verbreitung eben nicht lohnt, derartige Krabbeltierchen für Spartensysteme zu programmieren.
Erfolgreicher Löwe Windows
Wenn man Betriebssysteme mit Tieren vergleicht, ist Windows trotz seiner Fehler das wohl Erfolgreichste. Ist Windows trotz seiner Schwächen ein vielleicht etwas altersschwacher Löwe, so sind Linux und Mac OS X die Hyäne und der Geier, die sich um die lächerlichen Reste des Löwen-Frühstücks balgen.
Nun jedoch wagt Linux den Sprung. Und zwar nicht nur gegen Microsoft. Es gilt zuerst, die Konkurrenz im Desktop-Markt auszuschalten. Und die ist nicht, wie manch einer denken mag, Windows XP, sondern Mac OS X. Es gilt, erst einmal den Widersacher auszuschalten, bevor der König gestürzt werden kann.
