Erste Auto-Nummernschilder mit RFID-Technologie

Sieben Jahre RFID-Verlässlichkeit

Zusätzlich sind die RFID-Tags extrem temperaturresistent. Die Tags funktionieren bei Temperaturen zwischen -40° und +85° Celsius. Bedingungen, denen ein Tag in einem Autoleben durchaus ausgesetzt sein kann. Ein Nachmittag in der Sommersonne oder in einer klirrenden Winternacht in Skandinavien produzieren entsprechende Temperaturen.

Die Lebensdauer der Tags beträgt selbst unter solchen Bedingungen bis zu sieben Jahren, womit sie sich besonders für den Einsatz auf RFID-Nummernschildern anbieten. Die Lesegeräte sind konzipiert, bis zu 7200 Tags pro Minute auszulesen, ausreichend selbst für Haupverkehrsstraßen mit starkem Verkehrsaufkommen und hohen Geschwindigkeiten.

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Derartige RFID-Tags sind sehr kostengünstig und deshalb eine ideale Alternative zu der teuren deutschen LKW-Maut-Lösung. Doch wie darf man sich die Zukunft vorstellen? Südafrika hat ohnehin große Probleme mit Hijackern, die Autos klauen, indem sie den Besitzer einfach herausziehen.

Gegen Diebe und Temposünder

Die RFID-Technik könnte in solchen Fällen helfen, das Auto so schnell wie möglich aufzuspüren und sicherzustellen. Europa und insbesondere Deutschland hat solche Probleme nicht. Möglicherweise sind die Tags aber auch geeignet, um Temposünder aufzuspüren: An zwei Brücken müssen nur Lesegeräte angebracht werden, die Entfernung zwischen den beiden Brücken gemessen werden.

Hernach lässt sich die Entfernung mit der Richtgeschwindigkeit verrechnen. Heraus kommt die Dauer, die ein Autofahrer für den Weg zwischen den Brücken braucht. Ist er schneller, gibt es Ärger. Ganz ohne Blitze, was auch viele unangenehme Unfälle auf Autobahnen verhindern könnte. Denn: Keine Blitze, keine spontane Vollbremsung auf der linken Spur.