Funken auf der Autobahn
Sicherheit: Erste Auto-Nummernschilder mit RFID-Technologie
RFID im Auto, eine Technologie mit Zukunft. So macht sie beispielsweise automatische Maut-Erhebung möglich, Parkscheine oder Zugangskontrollen zu Garagen können vollautomatisch erfolgen. Natürlich lässt sich mit RFID auch ein Autoschlüssel ersetzen.
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RFID mit Gottes Segen
Bibliotheken sind Orte der Bildung und des Wissens. Und der Bücher: Allein die Bibliothek des Vatikans verfügt über rund zwei Millionen Bücher und Manuskripte, zum Teil unersetzbare Originale aus der gesamten Kirchengeschichte. Religiös, kulturell und geschichtlich ist das Abhandenkommen eines wertvollen Stückes beschriebenen Papiers ein großer Verlust.
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RFID: Skeptische Europäer
Laut einer Studie des Marktforschungs-Unternehmens Capgemini stehen die Europäer der RFID-Technologie skeptisch gegenüber. Das Verhältnis zu den kleinen Funktags ist gespalten, Zuneigung und Abneigung abhängig vom Einsatzbereich.
Inhaltsverzeichnis
- 1Erprobung erfolgreich
- 2Zuverlässig bis 250 km/h
- 3Sieben Jahre RFID-Verlässlichkeit
- 4Gegen Diebe und Temposünder
Südafrika wagt den ersten Vorstoß in Richtung der flächendeckenden Ausstattung von Fahrzeugen mit RFID-Technologie. Im Rahmen der Initiative zur elektronischen Fahrzeugidentifikation wurden Möglichkeiten erprobt, Fahrzeuge mit zuverlässiger RFID-Technik auszustatten.
Erprobung erfolgreich
Die Erprobungsphase lief erfolgreich. Die elektronischen Nummernschilder sind mit passiven RFID-Tags ausgestattet, die noch bei Geschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde und auf eine Entfernung von sechs Metern ausgelesen werden können. Hergestellt werden die Nummernschilder von der Firma iPico.
Im Rahmen des Tests wurden vier Autos mit jeweils zwei RFID-Plaketten hinter der Windschutzscheibe versehen und an einem Lesegerät vorbeigejagt. Nacheinander, hintereinander, nebeneinander, gegeneinander. Erfolgreich. Sinn und Zweck der Aktion: Es sollte ein hohes Verkehrsaufkommen bei Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 km/h simuliert werden.
Zuverlässig bis 250 km/h
Doch nicht nur das: Selbst bei Geschwindigkeiten um die 250 Stundenkilometer ließen sich die Tags noch problemlos auslesen. Um das zu testen stattete iPico extra einen vom Edel-Tuner AMG aufgemotzten C55-Benz mit den RFID-Tags aus und ließ ihn mit dieser Geschwindigkeit am Lesegerät vorbeirauschen. Ergebnis: 100 Prozent Erfolgsquote, ein beachtlicher Wert.

Die wachsende Verbreitung von RFID-Funkchips könnte in einigen Jahren zu Problemen beim Recycling führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamts. Die Qualität des Recyclingmaterials drohe sich zu verschlechtern. Dies sei nur zu verhindern, wenn die so genannten RFID-Tags von Glas, Kunststoff und Papier getrennt werden.




