Jeder Ausgang ist auch ein Zugang
Begriffserklärung: Was sind eigentlich Ports?
Ports sind überall. Filesharing, Email, Surfen - Jede Netzwerk-Anwendung benötigt Ports zur Kommunikation mit dem Internet. Firewalls hingegen schließen ungenutzte Ports, um Viren, Würmern, Spyware, Trojanern und Hackern den Zugang zum Rechner zu verbieten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Die Protokolle
- 2Protokoll-Kunde
- 3Dynamisch oder registriert?
- 4Sicherheitsrisiko Port
Doch was sind eigentlich Ports? Technisch wird das "Port" mit "Durchlass" übersetzt, was den Tatsachen entspricht. Es handelt sich um Adresskomponenten, die im Netzwerk genutzt werden, um Datenpakete einer Anwendung zuzuordnen. So belegt jede Anwendung einen eigenen Port zur Kommunikation mit dem Netzwerk.
Die Protokolle
Die gängigsten Netzwerk-Protokolle sind TCP und UDP. Begriffe, auf die man öfter stößt, besonders bei der Einrichtung einer Firewall. Beide Protokolle haben einen Adressraum von 16 Bit, was die Zahl der möglichen Ports auf 65535 begrenzt. Mehr Ports hat kein Rechner, egal, unter welchem Betriebssystem, solange er mit dem Internet über diese beiden Protokolle kommuniziert.
Das UDP-Protokoll ist nichts weiter als ein Minimal-Protokoll und nicht besonders zuverlässig. UDP ist verbindungslos, was soviel bedeutet wie dass das Protokoll seine Datenpakete einfach auf gut Glück durch das Netzwerk jagt. Dadurch ist zwar nicht garantiert, dass die Pakete ankommen, dafür ist UDP aber sehr schnell und wird daher gerne für Filesharing-Tools wie Edonkey genutzt.
Protokoll-Kunde
Im Gegensatz dazu ist TCP, auf dem das gesamte Internet basiert, ein Hort der Stabilität und Sicherheit. Im Gegensatz zu UDP baut es eine virtuelle Verbindung zwischen zwei Anwendungen auf zwei Rechnern auf, die durch Kontroll-Pakete überwacht wird. Diese Eigenschaft macht TCP zuverlässig, aber langsam.
