Rasanter Rechenzwerg im Test: Shuttle XPC SN95G5

Leistungsmessung

Nach dem Druck auf den Einschaltknopf mutiert der kleine Schwarze zu einem regelrechten Brüllwürfel - aber nicht für lange. Im BIOS lässt sich die Drehzahl des Lüfters so einstellen, dass er ein zwar deutlich hörbares, aber unaufdringliches Brummen von sich gibt. Bei den fünf wählbaren Einstellungen ist für jedes Gehör etwas dabei. Bei "Smart Fan" setzt die Temperaturregelung des Mainboards ein. Wie stark der Rotor auf zusätzliche Wärme reagiert, kann über den "CPU Temp Tag" bestimmt werden - einen Wert zwischen 30 und 60 Grad Celsius. Diese Angaben markieren den Grenzwert für höhere Drehzahlen.

Während die Drehzahl des smarten Lüfters variabel ist, wird über die Optionen "Ultra-Low", "Low", "Mid" und "Full" ein fester Wert eingestellt. Dabei dreht der Rotor entweder 1.000, 1.600, 2.400 oder 3.600 Runden in der Minute. Ab 80 Grad Celsius springt der Lüfter automatisch auf die maximale Drehzahl (Full). Mit aktiver Temperaturregelung pendelt er sich durchschnittlich bei 1.100 bis 1.300 Touren ein. Die Geräuschkulisse auf den Stufen Full und Mid ist schlicht und ergreifend viel zu laut - bei Low, Ultra-Low und Smart Fan säuselt sie hingegen erträglich vor sich hin.

Rasanter Rechenzwerg im Test: Shuttle XPC SN95G5
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Bevor wir zu den Benchmarks übergehen, möchten wir uns herzlich bei AMD, Kingston und Sapphire bedanken, die uns das nötige Arbeitsgerät für die leistungsfähige Testumgebung zur Verfügung stellten.

Obwohl sich die 64-Bit-Edition von Windows XP problemlos installieren ließ, führten wir die Testreihen lieber unter einem fertigen Betriebssystem durch - in diesem Fall Windows XP mit Service Pack 1 und DirectX 9.0c. Das BIOS des XPC SN95G5 erkannte die Latenzzeiten der Kingston-Module mit 2,5-3-3-8-1 leider nicht korrekt und wir mussten nachträglich Hand anlegen, um es vom richtigen Timing zu überzeugen. Des Weiteren überstieg die passivgekühlte Grafikkarte das Platzangebot, weshalb wir vom Einbau einer PCI-Karte sowie der Aluminiumhülle absehen mussten.

Testumgebung

Testumgebung
MainboardShuttle FN95 / Nvidia nForce3 Ultra
ProzessorAMD Athlon 3500+ (2,2 GHz) / Sockel 939
Arbeits-speicherKingston KHX3200AK2/1G / 1.024 MB Dual Channel PC3200 / Timing 2-3-2-6-1
GrafikkarteSapphire Radeon 9800 XT Ultimate Edition
FestplatteSamsung SV1203N / 120GB / 5.400 U/min
Treiber
ChipsatzNvidia nForce 4.27
VGAATI Catalyst 4.7 / Default-Einstellungen / hohe Qualität für Textur und Mipmap, Vsync aus

Synthetische Spielebenchmarks

3DMark 03 (build 340) / Defaults
3DMark Score6.736
CPU Score786 (90 fps / 13,6 fps)
3DMark 2001 SE (build 330) / Defaults / 4xAA
3DMarks16.171
Aquamark 3 / Very High Quality
Gfx6.243
CPU10.366
Gesamt47.977
Dreiecke pro Sekunde (tps)14.442.642
Bilder pro Sekunde (fps)47,98

Systembenchmarks

PCMark 04 (build 120) / Defaults
PCMarks4.506
CPU Score4.192
SiSoftware Sandra 2004 Service Pack 2
CPU Arithmetic Benchmark
Dhrystone ALU9.532 MIPS
Whetstone FPU3.498 MFLOPS
Whetstone iSSE24.561 MFLOPS
CPU Multi-Media Benchmark
Integer x4 aeMMX/aSSE21.141 it/s
Float x4 iSSE222.735 it/s
Memory Bandwidth Benchmark
Int Buff'd iSSE26.019 MByte/s
Float Buff'd iSSE25.951 MByte/s