Ohne zusätzliche Software: DSL über DFÜ

Für alle Verbindungstypen nötig - Die Benutzerkennung

Was Installation und Benutzung angeht, ist die Provider-Software ein Thema für sich. Um den Artikel übersichtlich zu halten, ist dieser ausschließlich der DFÜ-Verbindung und ihrem Gegenstück unter Linux gewidmet. Nutzen Sie einen Router, müssen Sie dessen Steuerungssoftware oder Webinterface nutzen.

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Genau wie beim einloggen in einen E-Mail-Account benötigen Sie eine Benutzerkennung. Damit ist es im Bereich der Internetverbindung aber ein wenig komplizierter, denn jeder Provider fordert hier ein eigenes Format. Dieses setzt sich oft aus Mitgliedsnummer, Anschlusskennung, Benutzer-ID und Realm zusammen, wobei der Realm sich ähnlich einer Domain verhält.

Das genaue Format erfahren Sie direkt von Ihrem Provider - entweder per Hotline, auf der Homepage oder in Ihren Unterlagen. Die unten stehende Tabelle zeigt die geforderten Kombinationen einiger Provider.

Provider Zusammensetzung Beispiel Eingabeformat
T-Online Anschlusskennung + T-Online-Nummer # Mitbenutzernummer + @t-online.de 00012345678906112345678#0001@t-online.de
AOL AOL-Name (Kleinbuchstaben) + @de.aol.com maxmueller@de.aol.com
1&1 1und1 + Benutzerkennung (mit Bindestrich) + @online.de 1und1/1234-567@online.de
GMX GMX/ka + Zugangskennung (mit Bindestrich) + @online.de GMX/ka1234-567@online.de
Lycos flatrate/ (oder lycos/) + Kundennummer + Benutzername + @lycos.de flatrate/12345678910-max.mueller@lycos.de

Lycos unterscheidet beispielsweise zwischen Kunden mit und ohne Flatrate: die einen geben "flatrate", die anderen "lycos" im Prefix der Benutzerkennung an - irgendwelche Repressalien sollten wegen dieser Zuweisung aber nicht zu erwarten sein.

Bei T-Online stellt die Mitbenutzernummer "0001" den Hauptnutzer dar - andere Werte brauchen Sie nur, wenn Sie eine Mitbenutzer-Verbindung einrichten. Die zweifellos einfachste Kombination für die Benutzerkennung (Name und Realm) bietet AOL - die sicherste aber bestimmt nicht.

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