So machen Sie Ihren PC mit DFÜ-Netzwerk & Co. DSL-tauglich
Ohne zusätzliche Software: DSL über DFÜ
Christian Grohmann
Der Splitter hängt an der Wand, das Modem steht auf dem Schreibtisch, die Verkabelung ist gezogen. Fehlt nur noch die softwareseitige Installation auf dem Rechner. Aber wieso überhaupt etwas installieren? Viele Betriebssysteme verfügen über eine eigene kleine Einwahlsoftware.
Um die Anbindung des Rechners an das Internet zu bewältigen, gibt es zwei Möglichkeiten. Das DFÜ-Netzwerk ist eine davon. Es ist bereits in Windows integriert und beherbergt eine einfache Einwahlsoftware. Die DFÜ-Verbindung weist keine Features auf, ist dafür aber wenig speicherintensiv und leicht zu handhaben.
Provider-Software oder DFÜ-Verbindung?
Ein Browser kann beispielsweise die DFÜ-Verbindung selbstständig und sekundenschnell aufbauen, der Nutzer braucht nur noch den Browser zu öffnen. Freunde des Pinguins finden unter Linux ein Tool vor, das der DFÜ-Verbindung ähnlich ist.
Die Einwahl über eine vom Provider zur Verfügung gestellte Software stellt die zweite Möglichkeit dar. AOL- und T-Online-Software sind wohl die bekanntesten Vertreter. Die Software beinhaltet Zusatzfeatures wie E-Mail, Online-Banking, Chat- und Messenger-Funktionen sowie einige Konfigurations- und Diagnose-Möglichkeiten.
Auch die Installation der Einwahlsoftware des Providers ist dank Online-Hilfe recht einfach. Wer allerdings eine solche nutzt, ist von ihr abhängig. Die Software muss ständig im Hintergrund aktiv sein und benötigt zudem eine - wenn auch kurze - Ladezeit.
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