Starbucks bietet individuelle CDs

Gelungene Fusion: Musik und Kaffee

In Amerika gibt es sie an jeder Ecke: kleine Kaffeeshops. Aufgabe von Frazier, Starbucks und Co. ist die Grundversorgung der Büro-Pendler mit Kaffee aller Geschmacksrichtungen und mit Donuts und Bagles. Ergänzend dazu bietet Starbucks seit wenigen Monaten selbstgebrannte CDs in manchen Filialen an.

CD-Gestaltung bei einer Tasse Kaffee

Das Prinzip ist genauso einfach wie genial. Im "Hear Music-Coffeeshop" kann man an Terminals seine individuelle CD erstellen und brennen. Die Hardware-Technik stellt Hewlett Packard in Form von Tablet PCs, die Musik kommt vom Apple iTunes Music Store. Kein Wunder, Apple und HP arbeiten ohnehin im Musikbereich zusammen. So bietet HP beispielsweise einen eigenen Musikplayer auf iPod-Basis.

Während einer Kaffeepause kann der Kunde in einigen Starbucks-Filialen CDs zusammenstellen. Zudem lassen sich Cover gestalten und ausdrucken. Eine CD mit Pappcover und Aufdruck kostet beim Erwerb von fünf Songs knapp sieben Dollar. Jeder weitere Song ist für einen Dollar erhältlich.

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Steigender Umsatz dank Musik

Bei Starbucks scheint das Konzept aufzugehen. So meldet die Financial Times Deutschland heute, dass das Unternehmen nicht mehr nur wegen des klassischen Kaffeegeschäfts wächst. Der Verkauf von Musik über die Hear Music-Coffeeshops gilt auch als Umsatzbringer.

In Deutschland gibt es auch einige Filialen der Kaffeehauskette. Diese werden vom Joint-Venture KarstadtCoffee betrieben, sind aber scheinbar nur mäßig erfolgreich. Musik und Kaffee gibt es in den Filialen aber nicht. Dabei würde sich das anbieten, immerhin besitzt auch Karstadt einen eigenen Musikdienst auf OD2-Basis, der vor allem im Preis überzeugen kann.

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