France Telecom vernäht Bildschirme in Kleidung
Home Entertainment: Flexible Displays im Handtäschchen
In Zukunft wird man sich den aktuellsten Kinostreifen auf der Jeans ansehen. Oder Urlaubsfotos auf der Handtasche speichern. Möglich macht dies der Einsatz von so genannten flexiblen Displays. Der französische Mobilfunkbetreiber France Telecom testet diese gerade in Zusammenarbeit mit einer Designerin an Kleidungsstücken.
Da neue Mobiltelefone immer kleiner werden, sollen die flexiblen Displays als Ergänzung zum Handybildschirm dienen. Ein noch ausbaufähiger Prototyp stellt Informationen auf einem 7 x 10 Zentimeter großen Leuchtdiodenbildschirm da. Die Auflösung ist mit 64 x 64 Pixeln noch etwas dürftig und reicht vorläufig nur zur Textdarstellung.
Mit dem Handy kommuniziert das Display über Bluetooth. Die Energie gewinnt er aus einem eingebauten Batteriepack. Dieses soll für rund vier Stunden Strom liefern. Das biegsame Display bringt rund 150 Gramm auf die Waage und soll, eingenäht in Textilien, beim Tragen kaum spürbar sein.
Weitere Einsatzmöglichkeiten und Videos über das flexible Display gibt es. Spielerei hin oder her, wer im Stadtgetümmel gerne auffällt, ist mit einem eingenähten Display in der Jacke, oder sonst wo, wohl gut bedient.
