DSL und Telefon von alternativen Anbietern
Vor die Tür gesetzt: Keinen Vertrag mit T-Com
Es geht auch ohne die Deutsche Telekom. Und zwar entweder mit einem alternativen Full-Service-Anbieter, mit purem DSL eines alternativen Anbieters und O2 Genion oder DSL mit Voice-over-IP (VoIP). Jede der drei Möglichkeiten hat Vor- und Nachteile, und ein Wechsel will gut überlegt sein, damit hinterher alles wie gewünscht funktioniert. Und damit es hinterher nicht teurer als vorher ist.
Inhaltsverzeichnis
- 1Alternativ-Provider: Arcor, NetCologne & Co
- 2Alternativ-DSL und O2 Genion: Homezone Schreibtisch
- 3Nur DSL und Voice-over-IP: Internet pur
- 4Umsonst telefonieren
- 5Nur für mutige?
- 6Fazit
Alternativ-Provider: Arcor, NetCologne & Co
Die einfachste Lösung bietet ein Provider wie Arcor oder ein regionaler Full-Service-Provider. Dabei verwendet der Betreiber die letzte Meile der Telekom, der Kunde hat aber nichts mit dem Rosa Riesen zu tun. Außer Preisen und Service-Hotline ändert sich technisch kaum etwas für den Kunden. Lokale Anbieter haben aber oft auch eine eigene letzte Meile.
Aber Vorsicht: Wegen der stark eingeschränkten Call-by-Call-Möglichkeiten bei Alternativ-Anbietern ist der Preisvorteil gegenüber der Telekom schnell verspielt. Wer also viel telefonieren möchte, bleibt besser bei der Telekom. Wem aber Call-by-Call zu nervig ist oder wer ohnehin nur sehr wenig telefoniert, sollte sich die Angebote der kleinen Provider näher ansehen.
Der Umstieg ist einfach: Bei vielen Anbietern genügt es, den neuen Vertrag abzuschließen, den Papierkram mit der Telekom erledigt dann der neue Anbieter. Hier sollte man nur darauf achten, die Kündigungsfristen einzuhalten, sonst muss man am Ende doppelt zahlen oder steht für einige Wochen ohne Anschluss da.
Alternativ-DSL und O2 Genion: Homezone Schreibtisch
Die zweite Möglichkeit ist ein DSL-Anschluss eines Anbieters mit eigenem Backbone wie QSC oder broadnet mediascape und ein Handy mit O2-Genion-Vertrag. Dadurch entfällt ein normaler Telefonanschluss; man spart die Grundgebühr dafür. Und wer ohnehin ein Handy braucht, bekommt bei O2 die "Homezone" dazu; die Grundgebühr ist etwas genauso hoch wie bei den anderen Mobilfunkanbietern.
Auch hier ist rechnen angesagt: Meist sind alternative DSL-Anbieter teurer als die Telekom, und die Genion-Homezone-Tarife sind im Vergleich zu Call-by-Call immer noch recht teuer, wenn auch immerhin günstiger als bei der Telekom. Und auch hier gilt: Wer wenig telefoniert, kann mit dieser Kombination Geld sparen.
