Broadnet: Manche mögen´s schnell
Broadnet war schon immer schnell: Als Telekom und Co. noch maximal 1,5 MBit anboten, konnten Broadnet-Kunden schon mit 4 MBit ins Netz. Und wer auch gerne schnell große Datenmengen verschicken möchte, kann sogar einen SDSL-Anschluss mit der gleichen Uploadgeschwindigkeit bestellen. Nur ein ist Broadnet nicht: Billig.
Denn ein Anschluss mit 1024 kbit im Downstream und 256 kbit im Upstream kostet zusammen mit einer Flatrate 47 Euro. Zwar kann man sich den Telefonanschluss sparen und das VoIP-Angebot von Broadnet nutzen, jedoch gibt es bei Arcor ein ähnliches Paket für weniger Geld; ebenso sind T-Com-Anschluss und DSL mit Flatrate von 1&1 oder freenet immer noch günstiger.
Freie Bahn für Freizeitsurfer
Dafür bietet Broadnet so ziemlich jede Zusatzoption an, die man sich wünschen kann. Egal ob feste IP, SDSL, Fastpath - es ist alles hinzubuchbar, vorausgesetzt, man besitzt das nötige Kleingeld. Leider ist das Sortiment von Tarifen sehr unübersichtlich - hier sollte Broadnet dringend aufräumen.
Trotz Verzicht auf den Telefonanschluss kann Broadnet preislich nicht punkten. Hier zeigt sich eindeutig, dass Broadnet einfach ein Business-Provider ist und mit Privatkunden nicht viel am Hut hat. Dementsprechend gut dürfte aber die Qualität des Zugangs sein. Schließlich will kein Geschäftskunde ohne Internet dastehen.
