Los gehts: Erste Chip-Implantate beim Menschen
Perfekt geeignet für den Strafvollzug
Für Entführer allerdings dürfte ein Chip im Arm das geringste Problem sein. Es dürfte sich in diesen Kreisen nämlich schnell herumsprechen, dass ihr Opfer per GPS geortet werden kann. Ein gekonnter Schlag mit der Axt, und das Problem hat sich erledigt, so ein Arm ist schnell beseitigt.
Doch die Technik kann auch in diversen anderen Bereichen eingesetzt werden, beispielsweise in einem Gefängnis. Ketten, Zäune und Gitter könnten für immer der Vergangenheit angehören, der Chip könnte Alarm geben, sobald ein Sträfling sich aus einem zuvor definierten Areal entfernt. Der Begriff "einarmiger Bandit" könnte auf diese Weise eine völlig neue Bedeutung erlangen.
Auch andere Anwendungen sind möglich. So könnten eines Tages, wenn alle Menschen solch einen Chip direkt bei der Geburt eingepflanzt bekommen, wie es bei Vieh inzwischen schon Gang und Gäbe ist, Teenager in ihren Handys kleine Empfänger mit sich führen, womit sie sich gegenseitig orten können.
Unbegrenzte Möglichkeiten
Andersherum könnte das kleine Stelldichein mit der Affäre problemlos und angstfrei vor der Ehefrau versteckt werden. Man benötigt nur den Zugriff auf den GPS-Chip der Angetrauten, um sichergehen zu können, dass sie sich gerade nicht im Schrank versteckt. Andersherum könnten Ehefrauen aber auch überwachen, wo sich ihre Kerle gerade herumtreiben.
Natürlich ließen sich solche Chips auch von Staatswegen nutzen. Vielleicht mit einer gespeicherten Nummer als Personalausweis. Oder um gewisse Gebiete für bestimmte Menschen zu sperren, beispielsweise Streckenabschnitte bei Castortransporten gegen Atomstromgegner. Die Polizei wüsste direkt, wo und wer sich gerade an den Schienen ankettet und hätte auf diese Weise genug Zeit, sich um die Querulanten zu kümmern.
