Ein großer Schritt - doch in welche Richtung?

Los gehts: Erste Chip-Implantate beim Menschen

UFO-Gläubige und andere Paranoide glauben gerne daran, dass CIA oder Aliens ihnen irgendwelche Chips unter die Haut pflanzen, um Kontrolle über ihre Gedanken zu erlangen. Oder zumindest, um zu wissen, wo sie sich gerade aufhalten.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Chip-Implantat für gesteigerte Sicherheit
  2. 2Fest eingebaut im Arm
  3. 3Perfekt geeignet für den Strafvollzug
  4. 4Unbegrenzte Möglichkeiten

Für diese Menschen gibt es nun eine schlechte Nachricht: Es braucht keine Außerirdischen oder seltsamen Geheimdienste mehr, um wie ein Schoßhund gechippt zu werden. Man muss nur in einer sicherheitsrelevanten Umgebung arbeiten, so zum Beispiel im Nationalen Informationszentrum in Mexiko.

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Chip-Implantat für gesteigerte Sicherheit

168 Mitarbeitern der Behörde wurde nämlich ein GPS-Chip unter die Haut gepflanzt, der einerseits den Zutritt zum Hochsicherheitsareal erlaubt, andererseits aber auch in der Lage ist, den Mitarbeiter auf Schritt und Tritt zu überwachen. Und das nicht nur am Arbeitsplatz. Das Implantat erlaubt es nämlich, den Mitarbeiter jederzeit und überall per Satellit zu orten.

Dieser Schritt soll die gefühlte Sicherheit besonders des hochrangigen Personals erhöhen, immerhin ist Mexiko nach Kolumbien die zweitgrößte Kidnapping-Hochburg. Ziel der Kidnapper sind dabei vor allem Personen in wichtiger Position oder aus reichen Familien.

Fest eingebaut im Arm

Der Chip wird im Arm des Mitarbeiters angebracht und soll nicht entfernbar sein. Wird er eines Tages nicht mehr benötigt, beispielsweise wenn der Besitzer pensioniert wird, kann er aber problemlos deaktiviert werden.