Druckende Designermöbel für den Schreibtisch
Apple lässt grüßen: Futuristische Druckwürfel von Canon
Hochglänzendes Finish und elegant geschwungene Linienführung gehören nicht unbedingt zu den Merkmalen, die einem spontan zu einem Tintenstrahldrucker einfallen. Acht Mitglieder zählt die PIXMA-Familie in Canons neuem Designerkleid, die mit einer Tröpfchengröße von zwei Picolitern feinere Ausdrucke zu Papier bringen soll.
Neben vier rasanten Druckern der günstigen und etwas weniger günstigen Preisklasse, bringt Canon auch vier schnelle Multitalente auf den Markt. Alle Modelle zeichnen sich durch eine maximale Druckauflösung von 4.800 mal 1.200 Pixeln aus und beherrschen den Fotodruck im randlosen Format. Mit FINE (Full-Photolithography Inkjet Nozzle Engineering), einer speziellen Herstellungsmethode für Druckköpfe, verlassen nur besonders kleine Tintentröpfchen die Farbdüsen.
Die Drucker-Fraktion
PIXMA iP1500 und iP2000 bilden den tiefpreisigen Einstieg. In Farbe bewältigen sie 13 und 14 Seiten, schwarz auf weiß sind 18 und 20 in einer Minute möglich. Ein Vorteil des iP2000 und seiner größeren Brüder ist das zweite Papierfach, in dem wahlweise auch andere Papiersorten Platz finden. Weiterhin lässt sich der iP2000 durch eine vorderseitige Papierzufuhr mit dem Rücken zur Wand aufstellen.
Wie die Namensgebung bereits vermuten lässt, sind die Modelle iP3000 und iP4000 eine Stufe höher angesiedelt. Mit dem iP2000 haben sie die Kompatibilität zum herstellerübergreifenden PictBridge-Standard gemeinsam, der das direkte Drucken von Digitalkamera oder -camcorder über eine zweite USB-Schnittstelle gestattet. Darüber hinaus gehen sie bedeutend flotter zu Werke, 22 bis 25 Seiten sind in schwarz-weiß möglich, 15 bis 17 in Farbe.

Bei den zwei teureren Tintenschleudern erhält der Käufer vier unterschiedliche Farbpatronen, die bei Bedarf einzeln ausgetauscht werden können, bei dem iP4000 kommt sogar noch eine fünfte hinzu. Beide sind mit zwei Papiereinzügen ausgestattet, die jeweils 150 Blatt aufnehmen können. Für bedruckbare CDs und DVDs ist außerdem ein gesondertes Fach dabei.


Canon hat mit dem Pixma iP100 einen Tintenstrahldrucker vorgestellt, der aufgrund seiner kompakten Größe auch für den mobilen Einsatz taugt. Der optimierte FINE-Druckkopf verfügt über Mikrodüsen, die eine Auflösung von 9.600 x 2.400 dpi aufs Papier bringen.
Einen DIN-A3-Tintenstrahldrucker für professionelle Anwendungen hat Epson vorgestellt. Der Stylus Photo R2880 ist für Fotografen konzipiert, die bei Farb- und Schwarzweiß-Ausdrucken "Dunkelkammer-Qualität" benötigen. Aber auch Grafikagenturen oder alle, die großformatige Ausdrucke in bestmöglicher Qualität haben wollen, sollten sich das Gerät ansehen.
US-Druckerhersteller Xerox will mit seinen neuen ColorQube-Geräten die Büros erobern und günstige Ausdrucke in Farbe ermöglichen. Statt mit Tinten-Patronen oder Toner-Kartuschen werden die Geräte mit Wachsblöcken befüllt.
Edler Carbon-Look, drahtloser Netzwerk-Anschluss und ein großzügig dimensioniertes Farbdisplay, das sind die Hauptmerkmale des Multifunktionsgeräts Epson Stylus SX510W. Das Kombigerät ist zum Preis von 150 Euro zu haben.
Ricoh erweitert sein Angebot an Druckern um zwei energiesparende und umweltschonende Gelsprinter-Modelle. Sie verwenden keine Tinte, sondern ein zähflüssiges Gel, um leere Papierseiten zu bedrucken.
Canon hat mit dem Pixma iP2700 einen günstigen Fotodrucker für Heimanwender angekündigt. Der Tintenstrahldrucker benötigt eine knappe Minute, um ein Foto auszudrucken, in der gleichen Zeit gibt das Gerät sieben Schwarzweiß-Seiten aus. Der Drucker kommt im März für 49 Euro in den Handel.
Gleich sechs verschiedene Laser-Multifunktionssysteme bringt Canon im November auf den Markt. Die Schwarzweiß-Geräte der i-Sensys-Serie sind für kleine Büros gedacht und ab 219 Euro erhältlich. 




