Cross-Over-Kabel hinfällig

LINDY: Neue Gigabit-Switches mit Selbsterkenntnis

Aus Mannheim kommen zwei neue Netzwerkumschalter mit bis zu 1.000 Megabit Bandbreite. Die Desktop-Switches 10/100/1000 bieten fünf und acht Ports und erreichen bei zweiseitigen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen im Vollduplex-Betrieb eine Geschwindigkeit von insgesamt zwei Gigabit in der Sekunde.

LINDY: Neue Gigabit-Switches mit Selbsterkenntnis

Während die aktive Anpassung erkennt, welches Netzwerk verbunden werden möchte, beraubt Auto-MDI/MDI-X wie bei den meisten anderen Herstellern das Cross-Over-Kabel um seine Existenzberechtigung. Trägere 10- und 100-Megabit-LANs werden hingegen weiterhin unterstützt. Die verwendete Store-and-forward-Technik ist zwar günstig, aber nicht mehr die neueste und schnellste Methode für den elektronischen Versand.

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Vollgas bei Gelb

Nichtsdestotrotz sorgt sie per Prüfsumme zuverlässig dafür, dass fehlerhafte Datenpakete erst gar nicht beim Empfänger ankommen, und vorher in der Versenkung verschwinden. Um Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den einzelnen Ports auszugleichen, enthalten beide Switches einen Pufferspeicher von 256 Kilobyte. Lieferadressen nimmt eine MAC-Tabelle mit bis zu 8.000 Einträgen auf.

Vollgas in Gigabit-Geschwindigkeit signalisieren die Umschalter mit gelbem Licht, bei langsameren Durchfahrten leuchten die 10/100/1000-LEDs in grün oder gar nicht. Die Maße betragen jeweils 19 mal 10 mal 3,2 Zentimeter, bei einem Gewicht von etwa 600 Gramm pro Gerät. Beiden genügt einen Verkabelung mit Cat.5e, die vielen Netzwerkern das erneute Herumkriechen in engen staubigen Kabelschächten erspart. Fünf Ports schlagen bei LINDY mit 99,95 Euro, acht mit 149,95 Euro zu Buche.

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