Moore geht es nicht um Geld sondern um Informationen.

Michael Moore: "Ladet meinen Film runter!"

"Mir geht es gut genug und ich habe diesen Film gemacht, weil sich diese Welt ändern soll. Je mehr Leute ihn sehen, umso besser. Ich finde, Information, Kunst und Ideen sollten geteilt werden", so Michael Moore, Buchautor und Filmemacher. Er habe kein Problem mit dem Download seines in Cannes ausgezeichneten Filmes über Tauschbörsen, solange sich niemand finanziell daran bereichere.

Auf der Webseite Moorewatch.com bietet der Betreiber der Seite einen entsprechenden Link zum Download des Streifens an. Die Kritik von Seiten des Filmverleihs (Lions Gate Entertainment) ließ nicht lange auf sich warten. Tom Ortenberg, Chef von Lions Gate, droht jetzt mit rechtlichen Schritten.

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"Big Boy - verklag mich doch!"

Diesen sieht Jim Kenefick, verantwortlicher Betreiber der Seite Moorewatch.com, jedoch gelassen entgegen. Er bezieht sich auf die Aussagen von Michael Moore und fordert diesen sogar auf der Seite auf, sich mit ihm in Verbindung zu setzen, falls er mit der Veröffentlichung dieses Links nicht einverstanden sei. "Klaut diesen Film! Verbreitet diesen Link überall, mal sehen ob Michael es ernst meint! Mickey, wenn du damit nicht einverstanden bist dann verklag mich doch." Ein Querverweis auf ein Tondokument mit dem genauen Wortlaut Moores fehlt auf Moorewatch.com ebenfalls nicht.

Zwei Jahre nach "Bowling for Columbine" nimmt Moore in Fahrenheit 9/11 erneut seinen Lieblingsfeind George W. Bush ins Fadenkreuz. Der Film setzt sich mit den Folgen der Anschläge auf das World Trade Center auseinander und versucht zu beweisen, wie der amerikanische Präsident dieses tragische Ereignis für seine Zwecke nutzt. In den USA spülte der Film bereits am ersten Wochenende knappe 22 Millionen US-Dollar in die Kinokassen.

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