Hardware vom Provider: Lieber zweimal hinsehen

Rechnung online und Bankeinzug

Die Subventionierung von Endgeräten ist für den Provider aber nur dann attraktiv, wenn ein so genanntes Komplett-Paket verkauft werden kann. Dieses beinhaltet sowohl den DSL-Anschluss, ergo die DSL-Grundgebühr, als auch den passenden DSL-Tarif sowie gegebenenfalls eine Internet-Telefonie-Flatrate. Die Telekom freut sich über zusätzliche verkaufte DSL-Anschlüsse, und der Provider kassiert Provisionen, die er in Form von günstigeren Tarifen an den Kunden weitergibt.

Dem gleichen Schema folgt die Höhe der zu entrichtenden DSL-Einrichtungsgebühr: Der DSL-Monopolist springt vor Freude an die Decke, wenn der Provider einen teuren 6.000er High-Speed-Anschluss verkauft hat. Das Dankeschön reicht bis zum Kunden. Die Bereitstellung kostet ihn nichts. Bei langsameren DSL-Anschlüssen ist leider nach wie vor die schwer nachvollziehbare Gebühr fürs Freischalten fällig. Wer das um jeden Preis umgehen möchte, sollte Ausschau nach Sonderaktionen halten, in denen auch 1.000 kbit/s-Leitungen kostenlos den Weg nach Hause finden.

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Bei der Telekom ist man darauf bedacht, dem Kunden die Option "Rechnung Online" nahezulegen. Dabei erhält der Kunde seine Rechnungsdaten zur Einsicht im Internet oder per E-Mail. Für die Telekom hat das folgende Vorteile: Verzichtet der Kunde auf die schriftliche Rechnung, spart die Telekom Briefporto und Papier. Damit leistet der Kunde zwar einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz – was die Telekom auch propagiert – aber Kontrolle und Überblick gehen teilweise verloren.

Voraussetzung für die Online-Rechnung ist nämlich das Bankeinzugsverfahren. Wer eine Rechnung im Papierformat erhält, beschäftigt sich auch meist damit - und wenn sie nur im Rundordner landet. Läuft jedoch alles automatisch im Hintergrund ab, geraten die Kosten auch schon einmal in Vergessenheit. Deshalb sollten sich nur kühle Rechner, denen die Übersicht gar nicht erst abhanden kommt, auf "Rechnung Online" einlassen. Für alle anderen ist es vielleicht doch besser, den Überweisungsvordruck selbst auszufüllen.

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