3dfx-Flair wiederbelebt
GeForce hoch zwei: SLI 2.0 von Nvidia
Grafikkarten
Grundsätzlich betrachtet wird das auf den Schirm zu zaubernde 3D-Bild zweigeteilt und jede Grafikkarte mit der Berechnung jeweils einer Hälfte beauftragt. Stellt aber die obere Bildhälfte lediglich einen blauen Himmel dar, der nur sporadisch von virtuellem Federvieh bevölkert wird, wäre diese Aufteilung wenig sinnvoll. Deshalb muss sich eine Grafikkarte nicht langweilen, sondern zuweilen auch aktiver am Getümmel der unteren Bildschirmhälfte teilnehmen.
Wie bei Alienware regelt eine spezielle Software das harmonische Zusammenspiel der beiden GPUs. Bei Nvidia ist sie hingegen schon in den ForceWare-Treibern integriert, sobald entsprechende Karten im Einzelhandel erscheinen. Für SLI vorgesehen sind augenblicklich nur GeForce 6800 Ultra und GT sowie Karten der Quadro-FX-3400-Serie für den professionellen Einsatz.
In Hinblick auf den geeigneten Chipsatz weht der Wind derzeit in Richtung Intel E7525. Für eine Tumwater-Platine entschied sich unlängst auch US-Hersteller Alienware beim Design seines X2-Mainboards, welches dem Video-Array-System als Basis dient. Als einzige Hauptplatine weist es zwei PCI-Express-x16-Slots auf, die Flaschenhälse bezüglich der Bandbreite souverän umschiffen dürften.
Alienware oder Nvidia, wer macht das Rennen?
Für Nvidias SLI-Renaissance spricht vor allem die direkte Verbindung beider Grafikkarten mittels einer entsprechenden Brücke - bei Alienware ist erst ein Umweg über den PCI-Express-Bus nötig. Doch beide Hersteller sprechen in bestimmten Fällen von einer Verdopplung der Leistung, Alienwares längerer Weg scheint also keine bemerkbaren Einbußen zu verursachen.
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