Abkürzung statt Umleitung im Datenverkehr

DSL-Hardware und Technik: Fastpath-User leben länger

Fastpath - das steht für schnelle Reaktionszeiten im Internet. Die sind aber nicht immer möglich, geschweige denn umsonst. Dem Online-Gamer beschert es aber durchaus ein längeres Leben.

Fastpath-User leben länger

Seit 2003 bietet die Telekom Fastpath als Zusatzleistung an. Für den Otto-Normal-Surfer ist Fastpath eigentlich uninteressant. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Online-Gamer, die sich der verkürzten Reaktionszeiten erfreuen. Ist dieser sogenannte "Ping" kleiner, steigen die Gewinnchancen - besonders bei actionlastigen Spielen. Doch die Telekom bittet ihre Fastpath-Kunden noch zur Kasse, während andere Provider diesen Bonus bereits im Standardprogramm haben.

Erst schießen, dann Fragen stellen

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Szene einer virtuellen Arena: Zwei Gegenspieler kommen gleichzeitig um dieselbe Ecke. Im Bruchteil einer Sekunde fixieren beide das Ziel und drücken etwa zur selben Zeit ab. Welcher nun das Duell gewinnt, liegt nicht am Spieler, sondern an der Reaktionszeit seiner Waffe - beziehungsweise seiner Internet-Anbindung. Schließlich muss der Befehl zum Abdrücken erst einmal an den Game-Server übermittelt werden. Und wer dabei Fastpath nutzt, lebt länger - zumindest virtuell.

Die Reaktionszeit - auch Ping genannt - kennzeichnet die Dauer der Datenübertragung vom PC des Nutzers an den entsprechenden Server im Internet. Gemessen wird sie in Millisekunden (ms), also dem tausendstel einer Sekunde. Bei einer normalen DSL-Leitung sollte der Ping unterhalb von 80 Millisekunden liegen (Testen Sie mit unserem DSL-Speedtest Ihre Geschwindigkeit). Je nach Qualität der Leitung sind aber auch bis zu 40 Millisekunden möglich. Ein Fastpath-DSL-Zugang erreicht bestenfalls zehn Millisekunden - noch schneller ist nur eine Standleitung.

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