Der zweitgrößte DSL-Provider ist gut und günstig

1&1: Auf die graue Maus ist Verlass

In der Fernsehwerbung zeigen sich Unternehmen, wie sie wirklich sind oder zumindest so, wie sie gerne wären. Während die Konkurrenz mit Sonnenschein, Knetfiguren oder Supermodels wirbt, stellt 1&1 die nackte Technik in den Vordergrund. Spoilergeilheit par excellence.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Freundschaft mit der Telekom
  2. 2Verkaufen, verkaufen, verkaufen
  3. 3100 Euro, wenn du gehst
  4. 4Viel Leistung fürs Geld

Dabei ist es nicht so, dass 1&1 nur einen nackten Zugang bietet: Neben VoIP und E-Mail gehört auch ein kleines Hostingpaket zum 1&1 DSL Anschluss. Und auch preislich spielt 1&1 recht weit vorne mit: Zwar ist die Deutschland-Flatrate für 9,99 Euro pro Monat allenfalls Durchschnitt; mit der City-Flatrate für 4,99 Euro in 35 Städten kann sich 1&1 allerdings gut sehen lassen.

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Die Freundschaft mit der Telekom

1&1 ist der zweitgrößte deutsche DSL-Provider, nur T-Online ist größer. Genaue Zahlen nennt 1&1 nicht, zusammen mit GMX und Schlund+Partner kommt die gesamte Muttergesellschaft United Internet auf rund 1,8 Millionen DSL-Kunden. Auf 1&1 dürften rund 1,5 Millionen davon entfallen. Zum Vergleich: Platzhirsch T-Online hat 4,5 Millionen Kunden. Für den Erfolg von 1&1 gibt es drei Gründe: günstige Tarife, aggressiver Vertrieb und ein seltsames Verhältnis zur Deutschen Telekom.

Denn früher war 1&1 ein reiner Vertrieb für Telekom-Produkte, und im Prinzip tut 1&1 immer noch genau dasselbe: Man verkauft Produkte der Telekom weiter. Denn nicht nur die DSL-Anschlüsse basieren auf T-DSL, auch sämtliche Online-Kapazitäten stammen vom Rosa Riesen. Vorteil für 1&1: keine eigene Technik, außer da, wo es unbedingt nötig ist. Dabei ist 1&1 aber immer daruf bedacht, ein bisschen günstiger zu sein als der Vorleister und ein bisschen mehr anzubieten.

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