Wie DSL die Einwahl kostenpflichtiger Verbindungssoftware verhindert
Cleveres DSL: Dialer ausgeschlossen
DSL-Hardware und Technik
Eine DSL-Verbindung ist ein sicherer Schutz gegen die Einwahl von Dialern. Nur können sich diese Plagegeister auch ein anderes Tor zum World Wide Web suchen - vorausgesetzt, Ihr PC bietet eins.
Welch ein unliebsames Szenario: Mitten in der Internet-Sitzung stellt sich heraus, dass der Rechner über einen Dialer eingeloggt ist. Stimmt schon - das DFÜ-Symbol in der Taskleiste sah ein wenig seltsam aus, aber wirklich aufgefallen ist das nicht. Glück gehabt, wenn sich der Dialer erst vor wenigen Minuten zugeschaltet hat - ansonsten könnte es teuer werden. Und wenn erst die Freundin das nette Stück Software bemerkt, sind Überzeugungskünste wahrlich von Vorteil.
Ein Dialer muss wählen können
Unerheblich ist, wie die Einwahlsoftware auf den Rechner gelangen konnte. Das kann immer mal passieren. Es gibt Tools, um sie erfolgreich zu entfernen. Fakt ist, ein Verbindungsaufbau sollte verhindert werden. Das schafft beispielsweise die netzseitige Sperrung der 0190-Nummern von der Telekom. Gegen eine einmalige Gebühr ist der PC dann relativ sicher - gäbe es da nicht andere teure Einwahlnummern. Sicherer ist da schon, wer über DSL im Netz surft.
Analoge Modems und ISDN-Geräte müssen sich über Sprachleitungen in den Server des Internet-Providers einwählen. Und es gibt haufenweise Anbieter mit eigenständigen Servern - deshalb ist die Auswahl der Nummern auch nicht von Anfang an beschränkt. Dagegen gibt es bei DSL kein Wählen: Am anderen Ende der Leitung wartet nur die Vermittlungsstelle des Netzanbieters - ohne Telefonnummer, ohne alternative Server. Die vom Dialer gesendete Nummer verpufft im digitalen Äther
.nach oben


