Spyware-Ratgeber 1: Werbe-Botschaften

Adware besser direkt vermeiden

Für diese Vorgehensweise spricht, dass die Werbesoftware-Komponenten dabei auf dem Rechner verbleiben. Die werbefinanzierten Programme stellen also nicht den Dienst ein. Der Nachteil ist, dass auch Adware, der der Hahn zugedreht wurde, Systemleistung frisst, immerhin handelt sich um aktive Prozesse.

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Die einzige optimale Lösung im Kampf gegen Adware ist also, sich vor der Installation eines Freeware-Tools über eventuelle Adware-Dreingaben zu informieren. Inzwischen dürfte es für jede Software eine werbefreie Alternative geben. Vielleicht nicht mit allen Funktionen, aber normalerweise ausreichend.

Dabei sollten besonders Open-Source-Tools in Augenschein genommen werden. Da sie über einen einsehbaren Sourcecode verfügen, wäre es für den Entwickler sinnlos, Adware einzubauen, da jedermann sie jederzeit wieder herausnehmen kann.

Die Lizenzgebühr-Lüge

Den Pakt mit dem Teufel hingegen, sich per Lizenzgebühr von der Adware-Einblendung freizukaufen, ist keine gute Idee. Durch die Lizensierung wird die Adware zwar deaktiviert, sie verbleibt jedoch im System und kann im Zweifelsfall Ärger machen, der sich durch Systemabstürze oder ähnliches bemerkbar macht.