Was ist Adware und was kann man dagegen tun?
Spyware-Ratgeber 1: Werbe-Botschaften
Wenn der Rechner trotz optimaler Konfiguration auf einmal lahmt, liegt das selten an einem Hardware-Defekt. Viel häufiger ist es Windows, aber auch nicht aus eigener Unzulänglichkeit. Vielmehr verstopfen sinnlose Zusatzprogramme das System.
Inhaltsverzeichnis
- 1Was ist Adware?
- 2Ist Adware Spyware?
- 3Hinterlistige Werbefachmänner
- 4Schwer entfernbar
- 5Wie wird man Adware los?
- 6Besser mit Firewall
- 7Die Leitung abdrehen
- 8Adware besser direkt vermeiden
- 9Die Lizenzgebühr-Lüge
Die Invasion der sogenannten Adware kann so weit gehen, dass das System nicht nur langsam ist, sondern auch ständig abstürzt. Das liegt daran, dass sich die ungewollten Zusatzprogramme oftmals tief ins System einbinden, um dem User die Entfernung möglichst schwer zu machen.
Was ist Adware?
Adware sind kleine Programme, deren Zweck es ist, dem User etwas zu verkaufen. Sie werden oft mit kostenlosen Programmen auf dem Rechner installiert und blenden dann Werbung ein. Diese Einblendungen geschehen normalerweise im Programmfenster, manchmal wird aber auch die Browser-Startseite geändert oder ein lila Affe hüpft über den Desktop.
Man kann sich das vorstellen wie Privatfernsehen: Dort bezahlt man keine Rundfunkgebühren, dafür wird der Fernsehgenuss über Werbung finanziert. Genauso ist es bei manchen kostenlosen Programmen. Statt Lizenzgebühren zu erheben, werden einfach Adware-Programme in das Hauptprogramm eingebunden.
Ist Adware Spyware?
Adware wird oft in einem Atemzug mit Spyware genannt oder ihr sogar zugerechnet. Das stimmt nur bedingt, da Adware zwar Daten sammelt und an den Anbieter übermittelt, diese aber nur der passgenauen Einblendung von Werbung dient. Dennoch spioniert sie im System, denn um zu wissen, was den Benutzer interessiert, muss sich sich darüber informieren, welche Internetseiten er sich beispielsweise anschaut.
