Wardriver finden 140.000 ungesicherte WLAN-Netze

Sicherheit: Wardrive für WLAN-Sicherheit

Wardriver sind ein seltsamer Menschenschlag. Sie fahren tagelang mit einem Laptop auf dem Beifahrersitz durch die Gegend, immer auf der Suche nach ungesicherten kabellosen Netzwerken. Haben sie dann eins gefunden, parken sie ihr Auto und surfen auf kosten der Netzwerk-Besitzer.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Diebstahl oder nicht
  2. 2Ungesicherte Netze sind gefährlich
  3. 3Drive & Find
  4. 4Zahl der Netze hat sich verdoppelt
  5. 5Wo die Netze zu finden sind
  6. 6Helfen kann jeder

Diebstahl oder nicht

Das ist vielleicht nicht gerade nett und kommt im Grunde einem Diebstahl gleich, obwohl rechtlich unbedenklich. Doch scheint es vom Admin des Netzwerkes nicht anders gewollt. Denn jedes WLAN-Netzwerk lässt sich ein paar Handgriffen an der Konfigurationsdatei des Accesspoints oder Routers zumindest soweit abdichten, dass zumindest die zufällige Entdeckung und vor allem Nutzung durch Fremdsurfer weitestgehend ausgeschlossen werden kann.

Dummerweise fehlt vielen WLAN-Nutzern die nötige Sicherheit in der Materie, um das Netz abzudichten. So ist es eben am komfortabelsten, den Router einfach an das DSL-Modem zu hängen, die Login-Daten einzugeben und loszusurfen.

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Ungesicherte Netze sind gefährlich

Da ein kabelloses Netzwerk aber meist weiter funkt, als der Besitzer es benötigt, ist es, sofern ungesichert, ein Einfalltor für Schmarotzer und Datendiebe. Was in privaten Haushalten noch nicht so schlimm ist, kann Firmen die Existenz kosten. Wardriver sind da das geringste Problem, doch was, wenn brisante Dokumente die Firma "on Air" verlassen?

Einige Wardriver dieser Welt haben sich nun zusammengeschlossen, um dem WLAN-Leichtsinn ein Ende zu setzen. Indem sie offene Netzwerke aufspüren, möchten sie der Welt beweisen, wie wichtig es ist, kabellose Netze zu sichern.

Drive & Find

Dazu fuhr die Gruppe, die sich aus freiwilligen Wardrivern rekrutiert, im Rahmen des 4. Jährlichen Weltweiten Wardrive eine Woche lang an vielen Orten der Welt durch die Gegend, immer auf der Suche nach offenen Funknetzen.